XXVII: Der Jackson Missbrauch 1995. Reporter Dimond: „die Arbeit eines Reporters ist nur so gut wie ihre Source“-Über Journalisten, die Leser wie Schwachsinnige behandeln

„Die Arbeit eines Reporters ist nur so gut wie ihre Sources.“

Diane Dimond. 1 

Diane Dimond Dimond über Gutierrez:

 „Eine meiner besten Sources in der Michael Jackson Story“

 

Die wunderbare Welt der Sources der Diane Dimond

 

Eine „Source“ ist eine Person, die Journalisten Informationen liefert. Es spielt dabei auch keine Rolle, ob diese Informationen der Wahrheit entsprechen, wichtig ist, dass sie jemanden haben, der sagt, dass es Wahrheit sei. Im Prominentenklatsch werden „Sources“ (gern anonym) und ihre Storys (gern gegen Bares) in den Medien zur Sensation ausgeschlachtet.

In eine  sensationelle „Michael-Jackson-Story“ wurde von Journalisten vor allem zwei Dinge investiert: Geld für die Bezahlung der „Sources“ und eine ausufernde Fantasie für Geschichten, die erzählt werden sollten.

Ab 1993 tat sich für „Sources“ eine lukrative Einkommensquelle auf: Drehbuchschreiber Evan Chandler hatte ein „Massaker“ in der Presse angerichtet, weil der King of Pop ihm die Hoffnung auf eine Hollywoodkarriere verdorben und seine Forderung nach vier Drehbüchern in Millionenhöhe nicht erfüllt hatte. Chandler hatte „mit einem Plan, der nicht nur der meine ist„, über komplizierte Wege den Vorwurf „Jackson: Kindesmissbrauch“ verkünden lassen.

Chandlers Vorwurf hatte vor Gericht nie Bestand, „Sources“ aber schossen über seine Geschichte wie Pilze aus dem Boden und boten sich eifrig der Presse an. Je schmutziger ihre erfundene Story war, desto besser wurde sie bezahlt. Ein Medien-Zirkus um Michael Jackson wurde aufgeführt, dessen Vorstellung bis heute läuft. Die amerikanische Reporterin Diane Dimond war so lange der „Clown in diesem Zirkus“ bis niemand mehr sie als ernsthafte Journalistin Ernst nahm. 2

Die von Kollegen als „Jackson-Stalkerin“ bezeichnete Dimond, erklärte 2005 ironischerweise: „Die Arbeit eines Reporters ist nur so gut wie ihre Source“. Das Problem dabei: seit Mitte der 1990er ist bekannt, dass Dimonds Source die pädophilen Fantasien des gerichtlich verurteilten und flüchtigen Victor Gutierrez sind. 3 

Die pädophilen Hirngespinste des Victor Gutierrez bestimmen bis heute die Arbeit der Reporterin Diane Dimond. Stand: 2019.

 

 

Über Journalisten, die ihre Leser wie Schwachsinnige behandeln

Doch wie kommen Reporter wie Dimond, die Storys der Schlagzeilen wegen erfinden, ungeschoren davon? Wie können Journalisten wie der deutsche Dirk Hautkapp und die amerikanische Diane Dimond gegen den Pressekodex verstoßen und bewusste Falschmeldungen berichten, ohne sich der Verantwortung stellen zu müssen? Dimonds ehemaliger Boss erklärt uns Laien die Strategie, die hinter den „Fake-News“ der Tabloids steckt, da war dieser Begriff noch gar nicht erfunden worden. Hier ein Auszug aus Burt Kearns „Tabloid Baby“ von 1999: 4 

War eine Story zu gut, um wahr zu sein, machten sie es wahr. Und so funktionierte es; sagen wir mal, irgendjemand im Büro hörte ein Gerücht – oder entschied, es in die Welt zu setzen -, dass Michael Jackson in flagrante mit seinem Lama erwischt worden war. Der Nachrichtenredakteur in New York würde das L.A. Büro anrufen und die Sache abchecken. Stellte sich die Story als nicht verifizierbar heraus – oder als frei erfunden – wurde sie nicht unbedingt abgeschossen oder für tot erklärt. War die Story gut genug, würde irgendein Tabloid Veteran in New York einen der vielen britischen Tabloidjournalisten, die in Los Angeles ihr Lager aufgeschlagen hatten, mit dem zweifelhaften Artikel füttern. Der Brite würde sich an dem Gerücht festbeißen, jemanden als eine angebliche „ungenannte Source“ bezahlen, um es zu bestätigen, dann die Story als Gospel für eine der unverschämten britischen Tabloids schreiben.

Als Nächstes würde die Story von L.A. nach London gefaxt, in England veröffentlicht, dann zurück gefaxt zum ‚A Current Affair‘ [Anm.: Vorgänger von ’HardCopy‘] Büro in New York, wo Mitarbeiter eine schnelle (day-of-air) Story machten, über etwas, von dem sie wussten, dass es niemals in New York passiert war. Um klar zu stellen, dass sie lediglich berichteten, würde die Story einen Hinweis auf die britischen Schlagzeilen enthalten.

So würde eine Story, die in New York City generiert, abgeschossen in Los Angeles, erfunden für England, veröffentlicht in London und nach New York City zurückgesandt worden war, jetzt in ganz Amerika gesendet. Kein Wunder, dass niemand mehr ‚A Current Affair‘ ernst nahm. Die Show hatte die Kardinalssünde begangen:
Sie behandelte ihre Zuschauer wie fucking Schwachsinnige.“

Journalisten-Taktik bei Falschinformation

„Wanna be Startin‘ something…?“

Für Reporter, die Gerüchte der Schlagzeile wegen erfinden, hatte Michael Jackson diese Liedzeile schon 1982 erfunden. 5 

Ende 1994 fantasierte Victor Gutierrez, der Reporterin Dimond „zuverlässige Source“, vom Gerücht eines „geheimen Videobandes“, auf dem nur Gutierrez Jackson in flagrante mit einem Minderjährigen gesehen haben will. Mit den Worten „Sehr grafisch“ machte Dimond ihren Zuschauern den Mund wässrig, mit diesen Filmaufnahmen, die nie existierten, diese Fantasie um Michael Jackson, dem Sohn seines Bruders Jermaines und einer Dusche. Gutierrez fabulierte dazu, er wolle bewusstes Videoband sogar der Mutter des Kindes, Jermaines Ex-Gattin, im Hotelzimmer vorgeführt haben. Irgendetwas in der pädophilen Fantasie des Gutierrez schien aus so einer Vorführung einen besonderen Reiz zu ziehen. Aber sogar Tabloids wie der „National Enquirer“ kauften Gutierrez die Story wortwörtlich nicht ab.

„Billie Jean is always talking when nobody else is talkin'“

Jackson, 1982, über die Masche der Reporter wie Dimond, im selben Lied. 6 
Am 9. Januar 1995 brachte Dimond ihren „Sensationsreport“ über das erfundene Videoband von einem angeblichen Jackson unter der Dusche: 7

Jemand, der Michael Jackson nahe steht, fand das Video, und gab es, zutiefst besorgt um den beteiligten Jungen, der Mutter des Jungen.“

8 Diane Dimond, zutiefst besorgt um ihre Einschaltquoten.
Ein Gerücht, zu gut, um wahr sein. Jemand hatte entschieden, es in die Welt zu setzen. Und offiziell jedenfalls kam es aus London.

Dimond über Gutierrez: „eine meiner besten Sources in der Michael-Jackson-Story“

Anfang 1995 beteuerte Dimond in einer TV-Sendung eifrig dem Reporter Kevin Smith gegenüber, Strafermittlungen gegen Michael Jackson würden „erneut rot glühend“ laufen. „Top-Ermittler“ der Staatsanwaltschaft würden einem Videoband „hinterher jagen“ auf dem Michael Jackson zu sehen wäre, „schwarz und weiß, 27 Minuten lang“. Diane Dimond garnierte ihre erfundene Story weiter:

„Ein x-rated Band, 9 das kann ich dir aber sagen […] Absolut eindeutig […] Da bin ich so sicher, wie man nur sein kann […] Ich habe es nicht gesehen, aber eine meiner besten Sources in der Michael-Jackson-Story hat es gesehen. […] Oral Sex […]“

Da heute allgemein bekannt ist, dass Dimondsbeste Source“ Victor Gutierrez mit den pädophilen Fantasien ist, und nach ihren eigenen Aussagen ein Reporter immer nur so gut wie seine Quelle ist, spiegelt sich hier erneut die Qualität der Arbeit der Diane Dimond wider.

In der Sendung, in der Dimond berichtete, steuerte Reporter Kevin Smith, der Dimonds sexuelle Fantasien vor laufender Kamera teilte, seinen eigenen qualitativ minderwertigen Beitrag zur Sache bei:

„Ich denke, der alte Mike zückt besser wieder sein Scheckbuch. So wird diese Sache doch wieder ausgehen.“

Doch Dimond, einmal in Fahrt gekommen, schmückte ihre Geschichte um das nicht existierende Video weiter aus: 10 

„Ich sag’s dir, Ken, darüber ist das Büro der Staatsanwaltschaft besorgt. Es herrscht wahnsinnige Aufregung darüber, an das Band zu gelangen, bevor das Jackson Camp das Band bekommt.[…] Ich sag’s dir, wenn meine Source, die das Band gesehen hat, richtig liegt, und noch einmal, er lag immer richtig […].“

„Creepin‘ from a dusty hole tales of what somebody told.“

Michael Jackson im Juni 1995 über die Strategie der Klatschreporter, die sich mit dem Argument aus der Verantwortung ziehen, nur zu berichten, was andere berichten. 11 
Vor dieser bewussten TV-Sendung hatte Dimonds Reporter-Kollege aus dem Tabloid-Milieu Kevin Smith telefonisch bei der Staatsanwaltschaft sichergestellt, dass der bewusste Londoner Klatschreport als „Information“ dort auch wirklich angekommen war. Unterrichtet also ein Reporter einen Mitarbeiter der Strafverfolgungsbehörde von der letzten Münchhausenstory, ist dieser Angestellte gezwungen zu versichern, der Sache nachzugehen. Sollte er dabei resigniert geseufzt haben, landet das weder im Aktenvermerk noch in des Reporters Bericht. Der aber hatte erreicht, was er wollte: Die Möglichkeit, über ein „sensationelles Video“ berichten zu können, über das die Behörde „rot-glühend ermittelt“.

Viktor Gutierrez bediente sich derselben Taktik, um sich mit seinen einseitigen „Kontakten“ als „under-cover“ Agent zu promoten.

Auch in der Gutierrez-Dimond-Allianz mit dem erfunden Jackson Video hatte ein bedauernswerter Sachbearbeiter dem Tabloid-Artikel nachzugehen. Der zu diesem Zeitpunkt bereits behördenbekannte Gutierrez wurde also am 05.01.1995 telefonisch in der Jackson-Video-Sache „interviewt“. Minuten später stand des Sachbearbeiters höflicher Vermerk im amerikanischen Amtsdeutsch in den Akten, dass er „im unmittelbaren Anschluss jeglichen weiteren Einsatz in dieser Angelegenheit einstellt.“ 12 

„telling lies and rubbin‘ shoulders so they called her mouth a motor.“

Jackson, prophetisch 1982, über Reporter, die so viele Lügenmärchen erzählen, dass ihr Mundwerk wie ein Motor läuft und die ihre Verhältnisse für ganz bestimmte, eigennützige Zwecke pflegen. 13 Diane, die Reporterin, pflegte ihr Verhältnis mit Tom, dem D.A.

Dimond kontaktierte also Sneddon wegen des nicht existierenden Jackson-Videos persönlich. Der Staatsanwalt, der seit 1993 Jacksons Fährte aufgenommen hatte, erklärte dazu, dass „er nicht die Freiheit habe, solche Berichte zu kommentieren“, aber grundsätzlich die Ermittlungsakte gegen Jackson noch nicht geschlossen sei. 14 Fertig war Dimonds Bericht, „Top-Ermittler“ eröffnen das Verfahren gegen Jackson neu und setzen Himmel und Hölle über behauptetes Video in Bewegung.

„Wenn der D.A. an der Sache arbeitet, ist das Action. Das ist „Insider Information“.

Das ist Reporterarbeit im großen Stil auf niedrigstem Niveau. 15

Ein Jahr zuvor hatte die Sendung FRONTLINE – TABLOID WAHRHEIT diese „Verarschung des Journalismus“ porträtiert und von dieser speziellen Methode der Dimond und Ihresgleichen berichtet, die sich in Einschaltquoten auszahlt. Die Masche der Diane Dimond, falschen Zeugen Zehntausende Dollars für falsche Aussagen gegen Jackson zu zahlen, war übrigens auch Teil dieser Sendung.  16 

Januar 1995. Klatschreporterin Diane Dimond war auf Sendung, gab ihre Story zum Besten und erreichte ihren persönlichen vorläufigen Höhepunkt auf niedrigstem journalistischen Niveau:

„Jackson in Handschellen […] Untersuchungsbeamte rasen […] Behörden auf heißer Spur[…] Hardcopy enthüllt […] Untersuchungsbeamte […] arbeiten rund um die Uhr […] x-rated Video des Pop Superstars […] Journalist Kevin Smith wurde vom Büro des Staatsanwaltes befragt“ […]

Anschließend präsentierte Dimond sogar vor laufender Kamera ihre „beste Source“ Viktor Gutierrez mit seinen pädophilen Fantasien:

„Das Band, ohne jeden Zweifel[…]sehr grafisch.“

Tabloid-Reporterin Diane Dimond also bereitete Victor Gutierrez in ihrer TV-Sendung nicht nur eine Bühne, sondern machte sogar Werbung für sein Buch, das später wegen seines pädophilen Inhalts von einem Gericht aus dem Verkehr gezogen werden sollte. Diane Dimond bot im amerikanischen Fernsehen Unterhaltung für Päderasten unter dem Deckmantel einer Reportage, die nie eine war.

Zum erfundenen Video über Michael Jackson, das nur Viktor Gutierrez gesehen haben will, leistete erneut Reporter Kevin Smith seinen fantasievollen Beitrag:


“Sie (Anm.: Smith meint hier die Staatsanwaltschaft) haben Angst, dass dies ein weiterer Beweis sein wird, der bald nicht mehr erhältlich ist und verschwindet, bevor sie ihn in die Hände kriegen. Sie sind besorgt, dass es zurück ins Jackson Camp geht und nie wieder zu sehen sein wird.“

Reporter Smith lieferte also schon zu diesem Zeitpunkt die perfekte Entschuldigung für ein nicht-existentes Video-Band, das natürlich nie auftauchen wird, weil alle Beteiligten wissen, dass es nie existierte: Das „Jackson Camp“ wird es haben. Und Dimond bekräftigte, es sei ihr „so direkt zwar nicht möglich, die Existenz des Videos zu bestätigen“, aber da gäbe es diese Sources in London …  17 

Ein Wort zu Dimonds „Sources in London“: Am 07.01.1995 hatte zwar die Londoner Zeitung „Sun“ die angeblich „wahnsinnige Aufregung“ der Anklagebehörden in L.A. über Dimonds Video in einem Artikel gebracht, doch Dimond versäumte, in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass sogar ein konkurrierendes Londoner Blatt den Artikel der ‚Sun‘ als Erfindung kritisierte.  18  Welcher Tabloid-Veteran hatte also die Story an britische Tabloids verfüttert?

Dimond aber fühlte sich abgesichert: Sie berichtete schließlich nur, was London berichtet hatte und erfüllte damit alle Kriterien, über die ihr Ex-Vorgesetzter Burt Kearnes uns freundlicherweise 1999 aufklärte. Eine Taktik, auf die sich unseriöse Journalisten bis heute berufen. Anschuldigungen gegen Prominente in ihren Schlagzeilen mit einem Fragezeichen zu versehen, gehören mit zu dieser Methode, die sie ungeschoren davon kommen lässt.


Ein Journalist ist moralischen Werten verpflichtet. Objektivität gehört dazu, Wahrheitstreue, Fairness. Kann ein Reporter sich wirklich aus der Verantwortung für Anschuldigungen stehlen, durch das einfache hinzusetzen eines Fragezeichens, der Phrase „Ich glaube“ oder „könnte es sein“? 19 
Dazu die leider nicht letzten Worte der Diane Dimond:

„Könnte das wirklich ein x-rated Band sein?!“

 

„Danke Diane.“  20 

„What do you want from me? Tired of you haunting me“

Jackson, der sich das spätestens im Juni 1995 in seinem Song 2BAD fragt. 21 

Am 12.01.1995 verklagte Michael Jackson die Tabloid-Reporter Diane Dimond und Victor Gutierrez wegen Verleumdung auf Zahlung von $100 Millionen. Der Prozess dauerte drei Jahre.
Gutierrez flüchtete sich in diesem Gerichtsverfahren gegen ihn erst in Ausreden und anschließend ins Ausland. Von seinem behaupteten Videoband mit einem angeblichen Michael Jackson konnte er auch hier keine Spur nachweisen. („Du weißt ja, wie so was ist.“, lächelte Gutierrez, nachdem er geprahlt hatte, wie leicht im Tabloid-Business Geld zu machen sei.)  22 Die Aufmerksamkeit, die das Verfahren verursacht hatte, nutzte Victor Gutierrez allerdings hemmungslos, um für sein Buch und seine pädophilen Tagträumen Reklame zu machen. 23 

Bevor aber Gutierrez von der amerikanischen Justiz endgültig der Prozess gemacht werden konnte, floh er nach Chile, meldete Bankrott an und ließ zum 1. April als Entschuldigung mitteilen, er habe nicht damit gerechnet, vorgeladen zu werden. Leider stünde ihm für einen Rückflug nun kein Geld mehr zur Verfügung. Doch Gutierrez, der sich vor den Konsequenzen seiner üblen Nachrede wie ein Dieb in der Nacht davongestohlen hatte, wurde von der amerikanischen Justiz zur Verantwortung gezogen: Ein Gericht verurteilte Dimonds „beste Source in der Michael-Jackson-Story“ 24 wegen Verleumdung auf Zahlung von 2,7 Millionen Dollar.

„…der Reporter Arbeit ist nur so gut wie ihre Source.“

Reporterin Diane Dimond, deren „beste Source in der Michael-Jackson-Story“ der flüchtige und verurteilte Victor Gutierrez ist.

„The word is out you’re doing wrong …throwing stones to hide You’re hand…“: Wie Journalisten ihrer Verantwortung entwischen, hier: Dimond

Michael Jackson über üble Nachredner, die von ihrer Schuld ablenken, BAD, 1987. 25 

Als Michael Jackson 1995 Reporterin Diane Dimond wegen Verleumdung verklagte, profitierte die Klatschreporterin im Prozess von Privilegien, die der Gesetzgeber eigentlich für seriösen Journalismus vorgesehen hatte.
Um sich vor einer gerichtlichen Verurteilung abzusichern, verschafften sich der TV-Sender und Dimond alle unlauteren Tools, die es nach den Erklärungen des Burt Kearns in „Tabloid Baby“ brauchte: Dimonds „Source“ Gutierrez, den sie als „glaubwürdig“ bezeichnete (nur sie allein), um sich selbst zu schützen, und Dimonds Entschuldigung, sie berichte schließlich nur, was die Medien in London berichten würden (die vorbereitend, mit der Story aus Amerika gefütterte worden waren). Dimond hatte die Staatsanwaltschaft angerufen und machte aus deren üblichen Versicherungen, man werde jedem Hinweis nachgehen, ihre Reportage der „rot-glühenden Ermittlungen. Und außerdem hatte sie, Dimond, ihre Story schließlich nicht als „Fakt“ berichtet, sondern habe ja nur ihre Meinung zur Sache geäußert. Letztgenannten Arguments bedienten sich auch 2019 die WAZ und ihr Journalist Dirk Hautkapp in der Berichterstattung über Jackson.

Wo bleiben bei dieser Art von journalistischer Tätigkeit die Regeln des Anstands? 26 

 

Wie der Staatsanwalt Reporterin Dimond aus der Klemme half

Nachdem Michael Jackson Diane Dimond vor Gericht gebracht hatte, zog auch die sich aus der Verantwortung und entging einer Verurteilung, weil Bezirksstaatsanwalt Tom Sneddon ihr wohlwollend dabei aus dem Dilemma geholfen hatte.
Nach Sneddons zweiseitiger „Erinnerung und Überzeugung“, sei Viktor Gutierrez‘ „Interview“ wegen des angeblichen Videobandes durch einen Angestellten der Staatsanwaltschaft erst am 09.01.1995, und zwar „nach der Sendung „Hard Copy“ durchgeführt worden„. Insofern hätte Dimond nicht ganz so falsch gelegen, als sie den Zuschauern eifrig verkündet hatte, die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft „liefen rot-glühend“. Obwohl der Angestellte der Staatsanwaltschaft, nach dem Gespräch mit Gutierrez, „im unmittelbaren Anschluss jeglichen weiteren Einsatz in dieser Angelegenheit“ bereits eingestellt hatte.

Doch Sneddons Erinnerung war – aus welchem Grund auch immer – getrübt: Telefonat und Vermerk über die Wertlosigkeit des Hinweises bzgl. Viktor Gutierrez waren schon nach einer Stunde am 05.01.1995 in den Akten, während Dimond noch am 09.01.1995 von „rot glühenden Ermittlungen“ berichtet hatte. 27 Wie unseriös Dimonds Reportage war, unterstützt die Erklärung der Vertretung im Büro des Staatsanwalts von Los Angeles am 12.03.1997:

„Zu keiner Zeit hatte ich Kenntnis von einer anderen Person, außer Victor Gutierrez, die behauptet, ein Videoband gesehen zu haben, das Michael Jackson in sexuellen Handlungen mit einem Minderjährigen darstellen soll.“

Lauren Weis. 28 

Am 28.10. 1998 wurde das Verfahren Jackson gegen Dimond beendet. Mit Burt Kearns Erklärungen von 1999, wie „Tabloid-Wahrheit“ funktioniert, hätte Dimond der Prozess gemacht werden können.  29 


 

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Quellen

  1. Dimond, Diane, Be Careful Who You Love: Inside the Michael Jackson Case, A reporter’s work is only as good as her sources.“978-1-4165-2449-6, Attria Books, 2005
  2. Kearns, Burt, Diane Dimond’s book: Be careful who you trust, 2005.11.15., abgerufen: 2017.02.23., „Sie war ein Clown in diesem Zirkus und spielte die Rolle bis zum Gehtnichtmehr. […] Ihre Performance im Jackson Fall beendete ihre Hoffnungen, jemals als Journalistin ernst genommen zu werden […].“ http://tabloidbaby.blogspot.de/2005/11/diane-dimonds-book-be-careful-who-you.html
  3. FindLaw, For Legal Professionals, FindLaw. For Legal Professionals; JACKSON v. PARAMOUNT PICTURES CORPORATION – Court of Appeal, Second District, Division 4, California – Michael JACKSON, Plaintiff and Appellant, v. PARAMOUNT PICTURES CORPORATION et al., Defendants and Respondents. No. B114354.– Decided: October 28, 1998, CURRY, Associate Justice.; CHARLES S. VOGEL, P.J., and EPSTEIN, J., concur.. , abgerufen abgerufen 2017.05.10., Q:“It’s what?   Michael Jackson and little boy.   Are you 100% sure that this tape exists?” Dimond:  “I am as sure as I can possibly be.”Q: “You have not seen it?”Dimond:  “I have not seen it but one of my best sources on the Michael Jackson story has seen it.” Q: “Who you have no doubts about.”Dimond:  “I have never had a doubt about this person, ever …“,, https://caselaw.findlaw.com/ca-court-of-appeal/1288872.html
  4. Kearns, Burt, TABLOID BABY, 1999, Celebrity Books, Nashville, Tennessee, Seite 285. Auszug der Originalsausgabe in englischer Sprache, hier in die deutsche Sprache übersetzt. Kearns war Journalist, Schreiber und TV Produzent. Während der glorreichen Tage von Tabloid TV, war er Managing Editor von „A Current Affair“ und „Hard Copy.“ 
  5. Jackson, Michael, WANNA BE STARTIN‘ SOMETHING – Album: „Michael Jackson’s THRILLER“, 30.11.1982, EPIC Records Dte. Übersetzung: Du willst etwas anfangen?
  6. Jackson, Michael, WANNA BE STARTIN‘ SOMETHING – Album: Michael Jackson’s THRILLER, 30.11.1982, EPIC Records „Billie Jean Is Always Talkin‘ When Nobody Else Is Talkin‘ Tellin‘ Lies And Rubbin‘ Shoulders So They Called Her Mouth A Motor.“ Dte. Übersetzung: Billie Jean redet immer, sogar wenn niemand anderes redet.
  7. turningthetableonthechandlerallegations.wordpress.com, Tabloid sales & assault, abgerufen 2017.02.04., https://turningthetableonthechandlerallegations.wordpress.com/2016/03/18/tabloid-sales-assault/
  8. Margaret, Maldonado Jackson, „Jackson Family Values: Memories of Madness“, 01.1997, Margret Maldonado, Mutter des angebliche Jungen, Jermaines Ex-Frau empört sich später offiziell über Gutierrez Fantasien: “The story was an outrageous lie,” said Maldonado. “Not one part of it was true. I’d never met the man. There was no tape. Michael never paid me for my silence. He had never molested Jeremy. Period.” Dte. Übersetzung: „Die Geschichte war eine abscheuliche Lüge. Nicht ein Stück davon war wahr. Ich habe den Mann niemals getroffen. Das war kein Band. Michael bezahlte mich niemals für mein Schweigen. Er hat niemals Jeremy missbraucht. Punkt., Dove Mass Markets ,
  9. 1_Anmerkung: „x-rated“, In der deutschen Übersetzung soviel wie ein nicht jugendfreies Video. Ein Sex-Video.
  10. FindLaw, For Legal Professionals, JACKSON v. PARAMOUNT PICTURES CORPORATION – Court of Appeal, Second District, Division 4, California – Michael JACKSON, Plaintiff and Appellant, v. PARAMOUNT PICTURES CORPORATION et al., Defendants and Respondents.No. B114354.- Decided: October 28, 1998, CURRY, Associate Justice.; CHARLES S. VOGEL, P.J., and EPSTEIN, J., concur., abgerufen 2017.05.10., Dte. Übersetzung: „Dimond:„Weißt du, gerade denkt man, die Geschichte ist zu Ende, da ist sie es nicht. […] Die Ermittlungen laufen wieder rot glühend […] Die Top-Ermittler im Büro der Staatsanwaltschaft suchen nach einem 27 Minuten Videoband, von dem sie glauben, dass es Michael Jackson und einen kleinen Jungen zeigt […] Es wurde aufgenommen kurz vor Weihnachten […] und es wurde aufgenommen von Michael Jacksons eigener Überwachungskamera […] eine verwickelte Story, aber so wie ich das sehe: Jemand, der Michael Jackson nahe steht, weiß von der Existenz des Bandes. Es ist ein x-rated Band (Anm.: nicht jugendfreies Band/Sex-Viedo), das kann ich dir aber sagen […] Absolut eindeutig […] Darüber bin ich so sicher, wie man nur so kann […] Ich habe es nicht gesehen, aber eine meiner besten Sources (Quellen) in der Michael-Jackson-Story hat es gesehen […] Ich weiß, dass das Büro der Staatsanwaltschaft danach sucht, weil sie Reporter anrufen und fragen „Hast du es gesehen. Weißt du, woher wir es kriegen können.“ […] Jemand, der Michael Jackson nahe steht, fand das Video, und gab es, zutiefst besorgt um den beteiligten Jungen, der Mutter des Jungen.“ Moderator der Sendung: „Hätte Michael nicht wissen sollen, dass seine eigene Überwachungskamera aufzeichnete, was er tat?“ Dimond:“Oh nein, er wusste. Er wusste es absolut.“ […] Weißt du, ich erinnere mich, damals, vor mehr als einem Jahr, interviewten wird den Kopf der Pädophilie Abteilung beim FBI in Quantico, Virginia und er sagte uns, der Untergang der Pädophilen ist, dass sie es lieben, einen Erinnerungsmoment ihrer Opfer festzuhalten. Oder Fotos lieben sie oder machen Videos. Warum, wissen wir nicht, aber sie machen das. Es ist für ihre spätere eigenen Befriedigung […].“Moderator: „Ich denke, der alte Mike zückt besser wieder sein Scheckbuch. So wird diese Sache wieder ausgehen.“ Dimond: „Ich sage dir eines, Ken, darüber ist das Büro der Staatsanwaltschaft besorgt. Das ist so was wie ein irres Gerangel darüber, das Band zu kriegen, bevor das Jackson Camp das Band erhält.“ Moderator: „Jemand, der Michael Jackson nahe steht, bekam es in den Griff und dachte heiliger Strohsack, das ist eine Menge Geld wert. Schau, ich mache 50/50 mit dir und wir kriegen vielleicht $50 Millionen.“ Dimond: „Das könnte sehr wohl so sein.“ Moderator:“Und er gab es der Mutter des Jungen?“ Dimond: „Korrekt. […] und ich sag dir eins, wenn meine Source richtig liegt, die das Band gesehen hat, und noch einmal, er lag immer richtig. Die Akte, die auf diesem Band durchgeführt werden, sind exakt das, was der Beschuldiger vor einem Jahr gesagt hatte, was Michael Jackson mit ihm getan hätte. […] Oral Sex […] durchgeführt von Michael Jackson.“Später am Abend sendet „Hard Copy“ folgenden Report: Erste Stimme (offenbar Kevin Smith). „(Unverständlich) dann wird Michael Jackson in Handschellen gelegt.“ Zweite Stimme: „Berichte, dass Michael Jackson und ein Teenager auf Band festgehalten wurden.“ Dritte Stimme: (offenbar Gutierrez): „(Unverständlich) das Band, ohne jeden Zweifel. Es ist sehr grafisch.“ Zweite Stimme: „Untersuchungsbeamte rasen, um Michaels x-rated Video zu finden.“ Barry Nolan:“Neuer Ärger für Michael Jackson. Dieses Mal suchen Untersuchungsbeamte nach einem, wie sie meinen, belastenden x-rated Video. Diane Dimond berichtet.“Dimond:“Wenn Michael Jackson dachte, das neue Jahr würde ihm eine zweite Chance bringen, Barry, wird das einfach nicht passieren. Hard Copy hat erfahren, dass es jetzt eine erneute polizeiliche Untersuchung in die Beziehung des Entertainers zu kleinen Jungs gibt. Dieses Mal, sind Behörden auf einer heißen Spur nach einem expliziten Videoband, von dem sie glauben, dass es ihren Fall machen könnte. Michael Jacksons Videos sind auf der ganzen Welt gesehen worden. Aber es sind nicht seine Musikvideos, an denen die Behörden interessiert sind. Npe. Hard Copy kann jetzt enthüllen, dass Untersuchungsbeamte des L.A. Büro des Bezirksstaatsanwalts kürzlich rund um die Uhr gearbeitet haben, um ein x-rated Video des Pop Superstars zu finden, von dem sie glauben, dass es ihn nackt und einen kleinen Jungen liebkosend zeigt.“ Gutierrez: „Wenn man das Band (unverständlich), dann besteht kein Zweifel. Es ist sehr grafisch.“Ken Smith: „Wenn der Staatsanwalt das Band zu fassen kriegt und es zeigt, was es zeigen soll, dann werden Michael Jackson Handschellen angelegt werden.“ Dimond:“Die Untersuchungsbeamten arbeiten für diese Frau. Assistentin Lauren Weiss. Sie war einst eine Schlüsselfigur in der Jackson Kindesmissbrauch Untersuchung. Im letzten Jahr half die Polizei bei der Zeugenbefragung vor einer geheimen Grand Jury. Jetzt drängeln sich ihre Untersuchungsbeamten, um das Videoband zu finden. Journalist Kevin Smith wurde vom Büro des Staatsanwaltes befragt.Smith:“Sie haben Angst. Ja, dass dies ein weiter Beweis sein wird, der bald nicht mehr erhältlich ist und verschwindet, bevor sie ihn in die Hände kriegen. Sie sind besorgt, dass es zurück ins Jackson Camp geht und nie wieder zu sehen sein wird. Dimond: „Es ist nicht möglich, unabhängig die Existenz des Videos zu bestätigen, aber verschiedene Sources (Quellen), einschließlich einiger, die so weit entfernt sind wie London, sagen, dass dieses Band schwarz und weiß ist, 27 Minuten lang, und Berichten zufolge von Jacksons eigenen Überwachungskameras aufgezeichnet worden ist. Sources berichten ebenfalls Hard Copy, dass das Band irgendwie der Mutter des kleinen Jungen übergeben worden ist, der auf dem Video zu sehen ist.“Kevin Smith: „Der Untersuchungsbeamte, mit dem ich sprach, sagte, es sei das, worauf sie gewartet haben. Wenn sie das Band hätten, reiche es, um eine Festnahme durchzuführen.“ Dimond: „Victor Gutierrez hat über Michael Jackson das letzte Jahrzehnt berichtet und wird ein Buch veröffentlichen bezüglich der Beziehung des Entertainers mit verschiedenen Jungs. Gutierrez hat mit der Mutter des kleinen Jungen gesprochen.“ Gutierrez: „Und jetzt hat sie Angst. Und nicht nur das, jetzt versucht der Staatsanwalt diese Bänder zu kriegen und ich denke, durch meine Sourcen, sie haben bereits Kontakt mit der Mutter. Nun, jetzt liegt es ganz bei der Mutter, die letzte Entscheidung zu treffen“ Smith:“Selbst wenn das Original beschädigt oder zerstört ist oder vertuscht, so ist eine Kopie gemacht worden und danach sucht der D.A. (Anm.: Staatsanwalt).“ Dimond: „Könnte das wirklich ein x-rated Band sein. Nun, zum Ende des heutigen Tages, hat Jacksons Anwalt Howard Weizman kategorisch die Existenz eines solchen Videos bestritten und er sagt, seines Wissens, haben weder der Staatsanwalt in Los Angeles oder Santa Barbara den Fall wiederaufgenommen. Wir werden morgen mehr über die Entwicklung der Geschichte bringen. Barry?“Barry Nolan: „Danke Diane.“https://caselaw.findlaw.com/ca-court-of-appeal/1288872.html
  11. Jackson, Michael, TOO BAD-Album: HIStory-Past, Present and Future Book I, 14.06.1995, Dt. Übersetzung: „Aus einem staubigen Loch kriechen Lügenmärchen über irgendetwas, was irgendjemand erzählt hat … du widerst mich an“, Sony Music
  12. FindLaw, For Legal Professionals, JACKSON v. PARAMOUNT PICTURES CORPORATION – Court of Appeal, Second District, Division 4, California – Michael JACKSON, Plaintiff and Appellant, v. PARAMOUNT PICTURES CORPORATION et al., Defendants and Respondents. No. B114354.- Decided: October 28, 1998, CURRY, Associate Justice.; CHARLES S. VOGEL, P.J., and EPSTEIN, J., concur., abgerufen 2017.05.10., „In early January 1995, Gonterman was instructed to interview Gutierrez “regarding the possible existence of a videotape of [appellant] molesting a minor child.”   On January 5, 1995, Gonterman had a telephone conversation with reporter Kevin Smith in which Smith asked him (Gonterman) whether he was investigating the existence of the alleged videotape.   Gonterman told Smith he was intending to conduct some further interviews and asked Smith if he had any knowledge of such a videotape.   Also on January 5, 1995, Gonterman interviewed Gutierrez concerning his knowledge and “[s]hortly thereafter ․ discontinued any further efforts in the matter.”, https://caselaw.findlaw.com/ca-court-of-appeal/1288872.html
  13. Jackson, Michael, WANNA BE STARTIN‘ SOMETHING-Album: Michael Jackson’s THRILLER, 30.11.1982, EPIC Records, „Billie Jean Is Always Talkin‘ When Nobody Else Is Talkin‘ Tellin‘ Lies And Rubbin‘ Shoulders So They Called Her Mouth A Motor.“ Dte. Übersetzung: Billie Jean redet immer – sogar wenn niemand anderes redet – erzählt Lügen und biedert sich an, deshalb nannten sie ihren Mund einen Motor.
  14. 1_Anmerkung: Das bringen die Vorschriften mit sich, wenn ein Verfahren, wie jenes gegen Jackson, seit 1994 für sechs Jahre ruht. Mit Gutierrez hat das nichts zu tun.
  15. 1_Anmerkung:, Tabloid Truth: The Michael Jackson Story (TV-Produktion), Regisseur: Thomas Lennon, Schreiber: Cramer, Richard Ben; Lennon, Thomas. 1994.02.15., Dimonds Verfahren, sich bei der Staatsanwaltschaft für ihren Bericht abzusichern, wird in der Sendung am Beispiel des ehemaligen Porno-Stars und Tabloid-Dealers Paul Barresi erklärt, der die erfundene Story von Stella und Philippe LeMarque verkaufen will. Deren Erzählungen nimmt er auf Tonband auf. Das Tonband bringt er der Staatsanwaltschaft. Damit ist 1. Barresis Aufzeichnung nicht mehr illegal und 2. erhält seine Story das Sahnehäubchen, die Staatsanwaltschaft würde in dieser Sache „ermitteln.“ In einer Sache, die die Behörde für wertlos ansieht., Frontline Season 12 Episode 10, www.tv.com/shows/frontline/tabloid-truth-the-michael-jackson-story-1303054/
  16. Frontline – TV Produktion, Tabloid Truth: The Michael Jackson Story (TV-Produktion), Regisseur: Thomas Lennon, Schreiber: Cramer, Richard Ben; Lennon, Thomas. 1994.02.15., Paul Barresi ist ein ehemaliger Porno-Star, der sein Geld mit Schlagzeilen für die Tabloids verdiente. Die erfundene Story eines Paares – Stella und Philippe LeMarque – über Jackson, hatte Barresi illegal auf Band aufgenommen. „Wir trafen uns – Stella und ich und dieser Korrespondent von Inside Edition. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich die Story möglicherweise ein halbes dutzend Mal gehört und der einzige Unterschied war diesmal, dass ich ein Aufnahmegerät an meinem Gürtel hatte. Ich wollte die Gelegenheit wahrnehmen, und ihre Geschichte selbst verkaufen. Montag Morgen stand ich auf und mir ging auf, was ich mit dem Band machen sollte; Ich wollte es zum Büro des Staatsanwaltes bringen und als Beweis übergeben. Ich wusste, dass der Staatsanwalt diese Information glücklich mit offenen Armen aufnehmen würde und zweitens wusste ich, die Tabloids wie eine Harfe zu spielen. Das war die Art, es im großen Stil zu machen.“ Brachte Barresi das Band zum D.A. (Anm.: Staatsanwalt), hatte er nichts wegen seiner illegalen Aufzeichnungen zu befürchten. Außerdem würde es die Story versüßen. Wenn der D.A. an der Story arbeitet, ist das „Action“, ist das „Insider Information“. Barresi: „Das funktionierte gut. Wenn meine Story auch nur im Geringsten harmlos wirken würde, hätten sie sie aus dem Fenster geworfen. Deshalb war das die eine Möglichkeit, es im großen Stil zu machen. Deshalb rief ich den Editor vom ‚GLOBE‘ an und sagte, „Ich habe das Band, ich bin auf dem Weg die Stadt runter, um es dem Staatsanwalt auszuhändigen.“ Und seine Worte waren, „lass uns mitkommen.“ Und da wusste ich, dass ich ihn hatte. Mein nächster Gedanke war, ihn nach $30 000 zu fragen. Man muss immer doppelt so hoch anfragen, wie man hofft, erzielen können. Er legte mich in die Warteschleife, und innerhalb von einer Minute kam er zurück und sagte, „nun, wir können dir keine Dreißig geben, wir werden dir Zehn geben.“ Ich sagte, „Mach fünfzehn“, er sagte, „Wir sind im Geschäft.“ Ob er die Schlagzeilen hat kommen sehen, wird Barresi vom Moderator der Sendung gefragt. „Oh, ja, natürlich, und ich konnte auch das Geld kommen sehen.“ Moderator: „Barresi beließ es nicht mit dem ‚GLOBE‘.“, Frontline Season 12 Episode 10, https://www.youtube.com/watch?v=Ldc61tv-EgE
  17. FindLaw, For Legal Professionals, JACKSON v. PARAMOUNT PICTURES CORPORATION – Court of Appeal, Second District, Division 4, California – Michael JACKSON, Plaintiff and Appellant, v. PARAMOUNT PICTURES CORPORATION et al., Defendants and Respondents. No. B114354.- Decided: October 28, 1998, CURRY, Associate Justice.; CHARLES S. VOGEL, P.J., and EPSTEIN, J., concur.. 1998, abgerufen 2017.05.10., „Dimond: „Es ist nicht möglich, unabhängig die Existenz des Videos zu bestätigen, aber verschiedene Sources (Quellen), einschließlich einiger, die so weit entfernt sind wie London, sagen, dass dieses Band schwarz und weiß ist, 27 Minuten lang, […] Sources berichten ebenfalls Hard Copy, dass das Band irgendwie der Mutter des kleinen Jungen übergeben worden ist, der auf dem Video zu sehen ist.“, https://caselaw.findlaw.com/ca-court-of-appeal/1288872.htm
  18. FindLaw, For Legal Professionals, JACKSON v. PARAMOUNT PICTURES CORPORATION – Court of Appeal, Second District, Division 4, California – Michael JACKSON, Plaintiff and Appellant, v. PARAMOUNT PICTURES CORPORATION et al., Defendants and Respondents.No. B114354.- Decided: October 28, 1998, CURRY, Associate Justice.; CHARLES S. VOGEL, P.J., and EPSTEIN, J., concur., abgerufen 2017.05.10., „On January 7, 1995, the London Sun, a British newspaper, which reported that ” ‘Los Angeles police and legal officials were in a frantic race’ ” to obtain the alleged videotape, was brought to Dimond’s attention. fn. 6 After being informed of that article, Dimond again spoke to Gutierrez, who claimed to have seen the videotape and agreed to do an on-camera interview.“ Dte Übersetzung: „Am 07.01.1995 erregte die Londoner Sun, eine britische Tageszeitung, die berichtete, dass die „Polizei in Los Angeles und Ermittlungsbeamte in einem verzweifelten Wettkampf“ über das Videoband lagen, die Aufmerksamkeit von Dimond. Nachdem sie über den Artikel informiert worden war, sprach Dimond erneut mit Gutierrez, der behauptete, das Videoband gesehen zu haben und sich mit einem Interviewer vor der Kamera einverstanden erklärte.“ The Sun berichtete außerdem, Gonterman habe erklärt: „Ich bin zufrieden, dass das Band existiert.“ Gonterman bestreitet diese Aussage. Eine konkurrierende Londoner Zeitung, der Daily Mirror berichtet, dass die Story der Sun unkorrekt sei. Auch darauf wurde Dimond aufmerksam gemacht. Offensichtlich, enthielt die späte Edition der Sun nicht die Story, aber es gibt kein Indiz dass Dimond oder irgendjemand anders, der mit Hard Copy in Verbindung stand, dessen gewahr war.“, https://caselaw.findlaw.com/ca-court-of-appeal/1288872.html
  19. FindLaw, For Legal Professionals, JACKSON v. PARAMOUNT PICTURES CORPORATION – Court of Appeal, Second District, Division 4, California – Michael JACKSON, Plaintiff and Appellant, v. PARAMOUNT PICTURES CORPORATION et al., Defendants and Respondents.No. B114354.- Decided: October 28, 1998, CURRY, Associate Justice.; CHARLES S. VOGEL, P.J., and EPSTEIN, J., concur.. 1998, abgerufen 2017.05.10., „It is true that Dimond was merely parroting what she had heard from “sources” but, as we have seen, under common law, it is no defense to an action for defamation to say that one is merely accurately repeating rumor or a statement made by a third party. contends that use of inflammatory language such as “racing,” “scrambling,” and “hot on the trail,” as well as language which suggested that a previously closed investigation had been reopened, pushed an otherwise truthful statement into the realm of slander. ‘In my opinion Jones is a liar,’ can cause as much damage to reputation as the statement, ‘Jones is a liar.’   As Judge Friendly aptly stated:  ‘[It] would be destructive of the law of libel if a writer could escape liability for accusations of [defamatory conduct] simply by using, explicitly or implicitly, the words “I think.““ Dte. Übersetzung: Sources aus der Justiz erklären allerdings, dass eine Aussage „meiner Meinung nach ist xy ein Lügner“ eben so viel Schaden anrichtet wie „xy ist ein Lügner“, http://caselaw.findlaw.com/ca-court-of-appeal/1288872.html
  20. FindLaw, For Legal Professionals, JACKSON v. PARAMOUNT PICTURES CORPORATION – Court of Appeal, Second District, Division 4, California – Michael JACKSON, Plaintiff and Appellant, v. PARAMOUNT PICTURES CORPORATION et al., Defendants and Respondents.No. B114354.- Decided: October 28, 1998, CURRY, Associate Justice.; CHARLES S. VOGEL, P.J., and EPSTEIN, J., concur., abgerufen 2017.05.10.,  https://caselaw.findlaw.com/ca-court-of-appeal/1288872.html
  21. Jackson, Michael, 2BAD – Album: HIStory – Past, Present and Future Book I, 1995.06.14., „What do you want from me? Tired of you haunting me/You’re aiming just for me/You are disgustin‘ me/You got blood lust for me/But too bad, too bad.“ Dte. Übersetzung: „Was willst von mir? Bin es müde, dass du mich jagst …, Sony Music,
  22. turningthetableonthechandlerallegations.wordpress.com, Three Stooges (Dimond, Gutierrez, and Allen), Paula. 2014.04.24., abgerufen 2017.02.23., „During their discussion Gutierrez bragged to Wells, telling him all about his connections in the tabloid business and that he had sold many stories, some of which had been “BS” and simply made up. According to Wells, Gutierrez said that money in the tabloid business was easy, even for false stories. Wells asked Gutierrez about the videotape at issue in this case. According to Wells, Gutierrez said that “the judge told me to produce the tape and I couldn’t produce it.” Wells asked Gutierrez whether he had ever had or seen the tape and, according to Wells, Gutierrez smiled and said, “Well, you know how that is. You know how these things are.” Wells stated that he believed Gutierrez was telling him, without saying so explicitly, that he had lied about the existence of the tape.“, https://turningthetableonthechandlerallegations.wordpress.com/2014/04/24/three-stooges-dimond-gutierrez-and-allen/
  23. turningthetableonthechandlerallegations.wordpress.com, Three Stooges (Dimond, Gutierrez, and Allen) – 2014 von der Webseite „Turning the Table on the Chandler Allegations“ – Erklärung des Victor Gutierrez in Chile., Paula. 1998.04.01., abgerufen 2017.05.13., Gutierrez Anwalt droht Jacksons Anwälten, Gutierrez werde Kameraauftritte inszenieren und dabei jedes Mal sein Buch hochhalten „Michael Jackson – was my lover.“ , https://turningthetableonthechandlerallegations.wordpress.com/2014/04/24/three-stooges-dimond-gutierrez-and-allen/
  24. FindLaw, For Legal Professionals, JACKSON v. PARAMOUNT PICTURES CORPORATION – Court of Appeal, Second District, Division 4, California – Michael JACKSON, Plaintiff and Appellant, v. PARAMOUNT PICTURES CORPORATION et al., Defendants and Respondents.No. B114354.- Decided: October 28, 1998, CURRY, Associate Justice.; CHARLES S. VOGEL, P.J., and EPSTEIN, J., concur., abgerufen abgerufen 2017.05.10., Q:“It’s what? Michael Jackson and little boy. Are you 100% sure that this tape exists?” Dimond:  “I am as sure as I can possibly be.”Q:“You have not seen it?” Dimond:  “I have not seen it but one of my best sources on the Michael Jackson story has seen it.” Q: “Who you have no doubts about.”Dimond: “I have never had a doubt about this person, ever …“, , http://caselaw.findlaw.com/ca-court-of-appeal/1288872.html
  25. Michael Jackson BAD, Album BAD, „The word is out/You’re doin‘ wrong … Your talk is cheap/You’re not a man/You’re throwin‘ stones/To hide your hands“, Was in der deutschen Übersetzung soviel heißt wie: Gesagt, ist gesagt. Mit deinem billigen Gerede (Schlagzeilen) liegst du falsch und versuchst jetzt, von dir und deiner Schuld abzulenken.
  26. FindLaw, For Legal Professionals, JACKSON v. PARAMOUNT PICTURES CORPORATION – Court of Appeal, Second District, Division 4, California – Michael JACKSON, Plaintiff and Appellant, v. PARAMOUNT PICTURES CORPORATION et al., Defendants and Respondents.No. B114354.- Decided: October 28, 1998, CURRY, Associate Justice.; CHARLES S. VOGEL, P.J., and EPSTEIN, J., concur. 1998, 2017.05.10., „It is true that Dimond was merely parroting what she had heard from “sources” but, as we have seen, under common law, it is no defense to an action for defamation to say that one is merely accurately repeating rumor or a statement made by a third party. contends that use of inflammatory language such as “racing,” “scrambling,” and “hot on the trail,” as well as language which suggested that a previously closed investigation had been reopened, pushed an otherwise truthful statement into the realm of slander. ‘In my opinion Jones is a liar,’ can cause as much damage to reputation as the statement, ‘Jones is a liar.’   As Judge Friendly aptly stated:  ‘[It] would be destructive of the law of libel if a writer could escape liability for accusations of [defamatory conduct] simply by using, explicitly or implicitly, the words “I think.““ Dte. Übersetzung: Sources aus der Justiz erklären allerdings, dass eine Aussage „meiner Meinung nach ist xy ein Lügner“ eben so viel Schaden anrichtet wie „xy ist ein Lügner“,  https://caselaw.findlaw.com/ca-court-of-appeal/1288872.html
  27. FindLaw, For Legal Professionals, FindLaw. JACKSON v. PARAMOUNT PICTURES CORPORATION – Court of Appeal, Second District, Division 4, California – Michael JACKSON, Plaintiff and Appellant, v. PARAMOUNT PICTURES CORPORATION et al., Defendants and Respondents. No. B114354.- Decided: October 28, 1998, CURRY, Associate Justice.; CHARLES S. VOGEL, P.J., and EPSTEIN, J., concur. , abgerufen 2017.05.10., „In early January 1995, Gonterman was instructed to interview Gutierrez “regarding the possible existence of a videotape of [appellant] molesting a minor child.”   On January 5, 1995, Gonterman had a telephone conversation with reporter Kevin Smith in which Smith asked him (Gonterman) whether he was investigating the existence of the alleged videotape.   Gonterman told Smith he was intending to conduct some further interviews and asked Smith if he had any knowledge of such a videotape.   Also on January 5, 1995, Gonterman interviewed Gutierrez concerning his knowledge and “[s]hortly thereafter ․ discontinued any further efforts in the matter.”,  https://caselaw.findlaw.com/ca-court-of-appeal/1288872.html
  28. Weis, Lauren, Klage Jackson gegen Diane Dimond und Victor Gutierrez,  1997.09.05., abgerufen 02.04.2014, twitter.com/tinklove05 „7. At no time have I been aware of any person, other than Victor Gutierrez, who claims to viewed a videotape depicting Michael Jackson engaged in sexual conduct with a minor.“,  https://twitter.com/tinklove05/media?lang=de
  29. FindLaw, For Legal Professionals,; JACKSON v. PARAMOUNT PICTURES CORPORATION – Court of Appeal, Second District, Division 4, California – Michael JACKSON, Plaintiff and Appellant, v. PARAMOUNT PICTURES CORPORATION et al., Defendants and Respondents No. B114354.- Decided: October 28, 1998, CURRY, Associate Justice.; CHARLES S. VOGEL, P.J., and EPSTEIN, J., concur. , abgerufen 2017.05.10., „Um mangelnden Vorsatz zu zu beweisen, wird Dimonds hinlängliche Erfahrung als Reporter demonstriert. Lt. Dimond hört sie von Kollege Brian Anderson, eine neue Story über Jackson. Zur selben Zeit kontaktiert Gutierrez sie wegen des Videos. Dimond kontaktiert Sneddon, der weder bestätigt noch abstreitet, ob er das Videoband zu lokalisieren versucht. Dimond interpretiert aufgrund ihrer Erfahrung, dass an der Geschichte etwas dran wäre. Dimond kontaktiert Kevin Smith, der die Auskunft des Sachbearbeiters der Staatsanwaltschaft hat, er werde weitere Interviews in der Sache führen. Am 07.01.1995 wurde Dimond aufmerksam gemacht auf einen Bericht der London Sun, einer Britischen Zeitung, dass „die Polizei von Los Angeles und Gerichtsbeamte in hektischer Raserei seien“, um das Videoband zu erhalten. (Fußnote: The Sun berichtete außerdem, dass Gonterman gesagt hat, „Ich bin zufrieden, dass das Band existiert.“ Gonterman bestreitet diese Aussage. Eine konkurrierende Londoner Zeitung, der Daily Mirror berichtet, dass die Story der Sun’s unkorrekt sei. Auch darauf wurde Dimond aufmerksam gemacht. Offensichtlich, enthielt die späte Edition der Sun nicht die Story, aber es gibt kein Indiz dass Dimond oder irgendjemand anders, der mit Hard Copy in Verbindung stand, dessen gewahr war.)Nachdem sie von diesem Artikel informiert worden war, sprach Dimond wieder mit Gutierrez, der beteuert , das Video gesehen zu haben und zu einem Interview vor der Kamera bereit war. In Gutierrez Interview vom 08.01.1995 vor laufender Kamera erklärt er, dass er die Mutter des betroffenen Jungen getroffen hätte. Dass sie die Polizei von Los Angeles kontaktierte und nicht ernst genommen worden wäre; dass man ihr gesagt habe, sie solle das Band zu irgendeiner Polizeistation bringen. Dass Jacksons Leute versuchten das Band zu finden. Das das Band drei Wochen vor Weihnachten aufgenommen worden war und dass das Band in Schwarz und Weiß sei. „ … Mrs. Dimond glaubte, Mr. Gutierrez Information sei akkurat.“Lisa Marlowe, Ehefrau des Brian Anderson wird zitiert: „Das klingt wie B.S.“ und „Sag mir nicht, das kam von Victor (Gutierrez) … „ und „Das klingt wie aufgesetzt.“ Die Mutter des angeblich betroffenen Jungen sagte aus, ihre Söhne wären nicht missbraucht worden, sie habe niemals irgendwelche Zahlungen vom Kläger erhalten, und Gutierrez habe sie nie getroffen. Es wurde gerichtliche festgestellt, dass keine Nachweise Gutierrez im von ihm angegebenen Hotel existieren, in dem er nach eigenen Angaben mit der Mutter des Jungen das Band angeschaut haben will. Nach der Aussage des Sachbearbeiters Gonterman, gab Gutierrez an, die Mutter des Jungen sei Jermaine Jacksons Ex-Frau. Gutierrez bestritt vor Gericht, Gonterman dies erzählt zu haben. Verantwortliche in der Produktion Hard Copy versäumten es, Dimonds Reporterkollegen Kevin Smith nach den Namen der Sourcen zu fragen. Es war ihnen „auch egal, wer Smith’s Sourcen waren“, ob das Videoband überhaupt existierte, da ihr Job einfach war „eine guten Sound bite zu erhalten“. Sie bedachten „die Möglichkeit, dass das Videoband gar nicht existieren könnte, aber teilten ihre Bedenken niemals mit Dimond“ oder anderen mit dem Programm verbundenen.“, https://caselaw.findlaw.com/ca-court-of-appeal/1288872.html

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