XVII. Der Jackson Missbrauch 1993: Jordan Chandler verweigert „Teilnahme an Strafverfahren, in dem er ‚Opfer‘ genannt wird“ seit 1994

Gegen Jackson gab es Ende 1994 keine Beweise, keine Anklage und dann noch nicht einmal ein Opfer. Das wollte in „Ruhe gelassen werden“, verkündete Chandlers Anwalt. Kaum hatte er das Podium verlassen, als sein Klient mit einem Buch „dieses Kapitel seines Lebens“ weiter vermarktete.

1993 hatte sich der Drehbücher schreibende Zahnarzt Evan Chandler mithilfe des King of Pop eine Hollywoodkarriere erhofft. Als Michael Jackson Chandlers Hoffnungen nicht erfüllte, drohte der mit einem „Massaker“, forderte von Jackson die Finanzierung mehrerer Drehbücher in Millionenhöhe, ließ „Jackson: Kindesmissbrauch“ verkünden und verklagte den Entertainer in einem Zivilprozess auf Zahlungen von $30 Millionen.

Sobald Evan Chandlers Beschuldigungen öffentlich wurden, musste die Staatsanwaltschaft von Amts wegen ermitteln, ob eine Anklage gegen Jackson erhoben werden sollte oder nicht.

Am 22.09.1994 verkündete jedoch Bezirksstaatsanwalt Gil Garcetti auf einer Pressekonferenz, dass das gegen Jackson laufende Ermittlungsverfahren wegen der erhobenen Beschuldigung des Kindesmissbrauchs eingestellt wurde. Die Staatsanwaltschaft hatte nach ihren Ermittlungen von August 1993 bis September 1994 keine Veranlassung gegen Jackson Anklage zu erheben. 1

Millionen Steuergelder und das Ansehen der Staatsanwälte

Nach 13 Monaten andauernden Untersuchungen, der Einberufung von sogar zwei Grand Jurys, ins Leere laufender Flüge der Ermittlungsbeamten nach Manila zu Zeugenvernehmungen, vier groß angelegter Razzien in Jacksons Häusern und Wohnungen und der Vernehmung von 430 Personen, hatte der ermittelnde Staatsanwalt Sneddon Mühe, das Gesicht nicht ganz zu verlieren und die Ausgabe von $2 Millionen Steuergeldern 2 zu erklären.

Für „Mad Dog“ Staatsanwalt Sneddon fiel 1994 die Schlacht gegen den King of Pop aus. Vorläufig jedenfalls.

Staatsanwalt Sneddon hielt ab 1994 für den mittlerweile 14-jährigen Jordan Chandler weitere sechs Jahre die Akte gegen Jackson geöffnet. Sneddon drückte auf der Pressekonferenz 1994 seine Hoffnung aus, Jordan würde vielleicht in der Zukunft doch noch kooperieren, „mit dem Erwachsenwerden vielleicht anders darüber denken. Wir wissen alle, dass in Fällen wie diesen … dass es da einen Reifeprozess gibt. Es könnte sich ändern.“  3

Januar 1994: Jordan Chandler wird strafmündig und damit der Wahrheit vor Gericht verpflichtet

Wir wissen nicht, ob es einen Reifeprozess bei Jordan Chandler gegeben hat. Wir wissen nur, dass Jordan Chandler auch die nächsten 25 Jahre nichts ausgesagt hat. Im Januar 1994 war Jordan Chandler 14 Jahre alt geworden. Und damit strafmündig. Und für künftige Aussagen zur Verantwortung zu ziehen.

„[…] weil der Junge, der Auslöser für diese Untersuchung, uns kürzlich informiert hat, dass er nicht wünscht an Strafprozessen teilzunehmen, in dem er als ‚Opfer‘ benannt ist […]“

Staatsanwalt Gil Garcetti am 22.09.1994. 4

Im Anschluss an Evan Chandlers (Zitat!) “fucking Deal“ vom 25. Januar 1994, in dem er vor Gericht Jackson aus jeder Schuld des zuvor behaupteten Missbrauchs entlassen hatte, wurde der seit Januar Vierzehnjährige von seinen Eltern zur Skifreizeit geschickt, in die Weihnachtsferien nach Tahiti und auf die Bahamas. Der Junge hatte es sich verdient.

„Brillant war der Erfolg des Dads, des drehbuchschreibenden Zahnarztes, der Jacksons Geldbeutel um gemeldete 20 (Anm.: korrekt sind 15) Millionen erleichterte. Und natürlich verwarfen er und sein Anwalt das verkündete Ziel, die Wahrheit über Michael Jackson zu beweisen.“ 5

Für den „Mad Dog“, D.A. Thomas Sneddon, fiel die von ihm so teuer und erfolglos geführte 13-monatige Schlacht gegen den King of Pop nun auch offiziell mit dem 22.09.1994 vorläufig aus. Doch Sneddons Reputation beinhaltet Sturheit, und Kollegen wussten, er „ist ein sehr resolutes Individuum, der weiter als jeder andere gehen wird, um zu beweisen, was er glaubt, beweisen zu müssen.“ 6

Die Verkündung, die Ermittlung gegen Jackson einzustellen, kam Ende 1994 für die Staatsanwaltschaft einer Niederlage gleich. Doch gleich zwei unterschiedliche Juries, die für die Vorermittlungen einberufen worden waren, sahen keinen Anlass, eine Anklage gegen Jackson auch nur zu formulieren. Staatsanwalt Sneddon betonte stets – in den Medien- in den folgenden Jahren, das Verfahren gegen Jackson sei inaktiv, aber nicht erledigt. Sechs weitere Jahre hatte Sneddon die Möglichkeit ausgeschöpft, diesen ruhenden Vorgang immer mal wieder zum Aufhänger weiterer Ermittlungen zu nutzen. Zwar liefen auch in diesen kommenden Jahren alle Ermittlungen gegen Jackson ins Leere, Thomas W. Sneddon Jr. aber hatte seinen Namen wiederholt in der Öffentlichkeit.

Jackson Anwalt Cochran: Staatsanwaltschaft „Tat, was sie tun konnte …“

Am 22.09.1994 aber geschah auf der Weltbühne zunächst der vorläufige Abgang des Darstellers Thomas W. Sneddon in der Rolle der Staatsanwaltschaft. Ein Abgang, den Jacksons Anwalt wie folgt beschloss:

„In einem Verfahren, in der eine Untersuchung weltweit 430 Zeugen einschließt, von denen zu vielen von ihnen zwei, drei und vier mal gesprochen worden ist, ist es ziemlich offensichtlich, dass sie alles getan haben, was sie tun konnten, um zu entscheiden, in diesem Fall Anklage zu erheben oder nicht.“

Johnnie Cochran am 22.09.1994. 7

 

Chandler Anwalt Feldman beleidigt Sneddon: „solche Leute werden gewöhnlich verhaftet …aus welchem Grund ist das hier nicht geschehen“

Woraufhin Anwalt Larry Feldman, der Evan Chandler, als Vater des behaupteten Missbrauchopfers, nicht nur Millionen Dollar besorgt, sondern auch „Schalter gedrückt“ hatte, um unter allen Umständen ein ordentliches Strafverfahren gegen Jackson zu vermeiden, zurückschlug und die Ehre des „Mad Dog“ beleidigte:

„Ich denke, wir haben eine andersartige Behandlung für Mr. Jackson gesehen, andersartig für Prominente, als wir sie über die Jahre für andere Leute in ähnlichen Situationen sehen. Wenn ein glaubwürdiger Zeuge jemanden des Kindesmissbrauchs beschuldigt, werden solche Leute gewöhnlich verhaftet, ins Gefängnis gebracht und das Strafverfahren beginnt. Aus welchem Grund auch immer, und dazu muss der Bezirksstaatsanwalt befragt werden und die Polizei, ist das hier nicht geschehen.“  89

Ausgerechnet. Anwalt des Rechts namens Feldman, Larry. Was für eine Vorstellung in diesem Schauspiel.

Der „Grund“ lag einzig bei Chandler und Feldman selbst, die ein Strafverfahren zu verhindern wussten. Der „Grund“ lag einzig bei Chandler und Feldman selbst, die das Zivilverfahren gegen Jackson vorangetrieben hatten, um 30 Millionen Dollar zu fordern. Der „Grund“ lag einzig darin, dass Feldmans „glaubwürdiger Zeuge“ eben keiner war und auch in Amerika niemand ohne Weiteres verhaftet wird. „Die andersartige Behandlung“ Jacksons ist insoweit richtig, dass für keine anderen Leute in ähnlichen Situationen eine derartige Hexenjagd betrieben worden wäre.

Ein wütender Staatsanwalt Sneddon von Chandlers Anwalt Feldman öffentlich kritisiert

Nicht einmal Jacksons größten Kritikern käme in den Sinn, Sneddon hätte den Entertainer jemals mit Samthandschuhen angefasst. „Mad Dog“ Tom Sneddon kann man alles vorwerfen, bei Jackson den so gern benutzten „Prominentenbonus“ walten zu lassen gehörte nicht dazu. In die Position des District Attorney wurde Sneddon gewählt. Eine Position, die als Sprungbrett für eine politische Karriere gilt. Einen Prominenten vom Kaliber des Michael Jackson „dingfest“ zu machen, hätte Sneddon geneigte Wählerstimmen eingebracht. Doch Sneddon hatte keine Beweise gefunden, die die behaupteten Anschuldigungen des drehbuchschreibenden Zahnarztes gegen Jackson bestätigt hätten und deshalb hatte der D.A. keine Anklage.

Mit dem Vorwurf, Sneddon habe Jackson laufen lassen, warf Feldman dem Staatsanwalt öffentlich Schwäche vor. Vorwürfe wie diese kosteten Sneddon Wählerstimmen und das machte den „Mad Dog“, den „verrückten Hund“, wie ihn Kollegen nannten, sehr, sehr ärgerlich.

Über zwei Jahrzehnte später wissen auch ärgste Kritiker, Feldmans Vorwürfe waren mehr als ungerechtfertigt. 1994 aber sah die Sache anders aus. Und vielleicht entstand aus dieser Unterstellung das Verhalten des Staatsanwaltes Sneddon, das als seine persönliche Vendetta gegen Jackson in die Geschichtsbücher eingegangen ist. 10

Die Akte der Staatsanwaltschaft, die es nie zur Anklage geschafft hatte, ruhte ab 1994 für die nächsten sechs Jahre. In einem ruhenden Verfahren laufen Überwachungsfristen, sind Vermerke aufzunehmen, wenn in der Klatschpresse um Jackson „anonyme Quellen“ ihre „Hinweise“ auf „Opfer“ geben, die immer wieder ins Leere laufen und als „Nothing“ in den Akten zurückbleiben. Nichts wie „Nothing“.

Gegen Jackson gab es 1993 bis 1994 keine Anklage und es gab keine Beweise. Und dann gab es noch nicht einmal ein Opfer. Trotzdem stand der einmal beschuldigte Jackson für den Rest seines Lebens unter der  wachsamen Aufsicht der Behörden und der Öffentlichkeit.

Zum Abschluss des Millionen Dollar Deals im Januar 1994 hatte Chandlers letzter Anwalt Feldman auf einer Pressekonferenz pastorale Worte verkündet, die nicht der Ironie entbehren:

„[Mein Klient ] kann erst heilen, es kann ihm erst besser gehen, wenn diese Angelegenheit hinter ihn gebracht wird, und heute ist der erste Schritt in diese Richtung […] [Mein Klient] muss keine weiteren Erklärungen mehr unter Eid über Dinge unterschreiben, die niemand in der Öffentlichkeit diskutieren will. …“ 11 […] Wir bitten, dass die Mitglieder der Presse den Parteien erlauben, dieses Kapitel ihres Lebens in Würde zu beschließen, damit der Heilungsprozess beginnen kann […] [Mein Klient] muss das TV anmachen können und keine Angst davor haben, mit Michael Jackson in den Nachrichten zu sein. […] [Mein Klient] hat Frieden gefunden und hoffentlich wird jeder ihn in Ruhe lassen […] 12


Feldman hatte gerade das Podium verlassen, da wollte sein Klient und Drehbuchautor Evan Chandler ein Buch über „dieses Kapitel seines Lebens“ meistbietend veröffentlichen.

 

Evan Chandler vermarktet nach seinem „Millionen Deal“ den behaupteten Missbrauch seines Sohnes weiter

„Innerhalb von Tagen“ nach Chandlers Deal, in dem Evan schriftlich versichert hatte, den behaupteten Missbrauch seines Sohnes nicht (weiter) zu vermarkten, suchte er mit seinem Bruder Raymond einen Buchverleger, der ihm „die Details“ der Geschichte abkaufte. Aktionen wie diese, in denen sich Evan Chandler aus den gerichtlichen Verpflichtungen des von ihm unterschriebenen Vergleichs vom 25.01.1994 stehlen wollte, legten seine kriminellen Energien offen dar.

Chandlers Story mit dem Namen Michael Jackson im Titel war unbezahlbar. Buchstäblich. Onkel Raymonds Gütesiegel für sein feilgebotenes Chandler-Skript war „Jordans Vater, der ihm alle Informationen gegeben hatte“. Unter dem Namen „Raymond“ Chandler sollte „EvanStory“ veröffentlicht werden.  13, 14 1994 verlief die Suche der Chandler Brüder nach einem Buchverlag, der ihnen die Chandler-Story abkaufen sollte, erfolglos. Evan und Raymond Chandler mussten zehn Jahre warten, bis ein Buchverlag die Story um das Kind Jordan zu einer filmreifen Räuberpistole verarbeitete und sich ein lukratives Geschäft mit dem Namen „Michael Jackson“ erhoffte.

„Wir bitten, dass die Mitglieder der Presse den Parteien erlauben, dieses Kapitel ihres Lebens in Würde zu beschließen […].“

1995 fand Chandlers Skript um „Jordie, the boy“ den Weg in die Klatschspalten des „National Enquirer“, wozu Chandlers Ex-Frau June sich zu folgenden gerichtlichen Erklärungen veranlasst sah:

„Ich vermute, dass [Evan Chandler] das Interesse der Öffentlichkeit an unserem Leben entweder beeinflussend oder instrumentalisierend sehr zu meiner Betroffenheit und Bestürzung aufrecht erhält. Ich glaube, dass er oder jene, die auf seine Weisung hin handeln, wiederholt die Medien mit Informationen versorgt, die meinen Sohn, mich selbst und [Evan Chandler]betreffen. Insbesondere haben Evan Chandler und sein Bruder ein Buch bezüglich unserer schwierigen Lage autorisiert. Obwohl sie scheinbar eine Veröffentlichung des Buches unterlassen haben, haben sie mir trotzdem angekündigt, dass das Transkript mysteriöserweise aus [Evan Chandlers] Haus verschwunden ist. Zur selben Zeit haben mir mich jagende Reporter des National Enquirer eröffnet, dass sie das Manuskript besitzen […]“ 15

 

2009 schrieb Jackson-Autor J. Randy Taraborrelli: 16

„Ich kannte tatsächlich Evan Chandler. Ich traf ihn mehrere Male in den 1990ern. Ich hatte eine Menge geheimer Treffen mit Evan Chandler, versuchte, den Dingen auf den Grund zu gehen, die wirklich vor sich gingen … Ich habe Stories über den Kerl, die ich nie veröffentlicht habe. Er war widersprüchlich, wie es nur geht. Er war so entschlossen, mich auf seine Seite zu kriegen, dass ich dachte, er sei wirklich etwas erschreckend. Wenn man mein Buch liest, versteht man vielleicht, was ich dachte – denke – über ihn. Als (das Buch) herauskam, rief er mich an, brüllte mich an, dass ich ihm seine Story nicht 100 % abgekauft hatte. Er bedrohte mich sogar und ich dachte … okay, Kumpel, jetzt weiß, wer du wirklich bist.“

 

Wie viele Male hatte Evan Chandler also dann seinen Sohn verkauft? Wie viele „Heilungsprozesse“ galt es noch zu finanzieren? Für $20 000 oder für $200 000? Finanzierte Evan Chandler seine horrenden Anwaltsgebühren und weitere Prozesse mit der behaupteten Story um seinen Sohn Jordan? Reine Spekulation. June Chandler hatte erklärt, dass Evan sich erhoffte, durch seine Aktionen prominent zu werden. 17 Es ist ihm gelungen.

Quellen

  1. Los Angeles Times, Jackson Not Charged but Not Absolved, Newton, Jim – Los Angeles Times Staff Writer, 1994.09.22., abgerufen 2017.06.10, https://www.latimes.com/la-me-michael-jackson-lawsuit-22-sept-94-story.html
  2. Taraborrelli, J. Randy, Michael Jackson: The Magic, the Madness, the Whole Story, 1991 bis 2009, „By 1 January 1994, nearly two million dollars had been spent by prosecutors and police departments in California jurisdictions on the investigation of Michael Jackson.“, Pan Macmillan. Kindle-Version, (Kindle-Position 8877 von 11458)
  3. Sneddon, Thomas, AP – Pressekonferenz Einstellung des Ermittlugsverfahrens gegen Jackson, 1994.09.22.,  Sneddon über Jordan Chandler: „he said, as he matures he might think differently about it. We all know that in these cases such as this, that there is a maturation process. It could change.“, https://www.youtube.com/watch?v=CvcVuWExvfw
  4. Los Angeles Times,  Jackson Not Charged but Not Absolved, Newton, Jim – Los Angeles Times Staff Writer. 1994.09.22., abgerufen 2017.06.10, „We have concluded that because the young boy who was the catalyst for this investigation has recently informed us that he does not wish to participate in any criminal proceeding where he is named as a victim, that we must decline prosecution (of) Mr. Jackson,“ Gil Garcetti, the Los Angeles County district attorney, said.“, http://www.latimes.com/la-me-michael-jackson-lawsuit-22-sept-94-story.html
  5. Thomas Lennon, Schreiber: Cramer, Richard Ben;   1994.02.15.,  https://www.youtube.com/watch?v=BWoX4gd4JW0; „Brilliant was the success of the dad, the screenwriting dentist, who lightened Jackson’s pockets by a reported 20 million. Of course, he and his lawyer dropped the stated goal – to prove the truth about Michael Jackson.“, Frontline Season 12 Episode 10, www.tv.com/shows/frontline/tabloid-truth-the-michael-jackson-story-1303054/
  6. The Independent, London, 1994.08.20., „A ruddy-faced veteran prosecutor with a reputation for bloody-mindedness, Thomas Sneddon is not burdened by a litany of heavily publicised previous blunders. Nor is he willing to accept that his case is hopeless without the testimony of its central figure – Jordan Chandler. “The Santa Barbara office is still quite involved in investigation of the Jackson allegations,“ says Michael Cooney, an attorney who knows Sneddon well. “Tom Sneddon is a very determined individual who will go further than almost anyone to prove something which he feels needs proving. Once he decides action is worth taking, he will pursue it to the very end.“
  7. Cochran, Johnnie, „Johnny Cochran Comments on Jackson not being chared 1994“, 1994.09.22., „In a situation where there’s an investigation including 430 witnesses worldwide many of whom were talked to two, three and four times I think that’s pretty clear that they did everything they possibly could to determined whether or not they’ll filed charges in this case.“, https://www.youtube.com/watch?v=L2HO8ccszgg
  8. Los Angeles Times, Jackson Not Charged but Not Absolved, NEWTON, Jim. Los Angeles Times Staff Writer. 1994.09.22., abgerufen 2017.04.25., http://www.latimes.com/la-me-michael-jackson-lawsuit-22-sept-94-story.html
  9. 1_Anmerkung: zu Larry Feldmans Statement vom 22.09.1994,, Feldman kannte die Antwort. Sein Mandant, der „Zeuge“, verweigerte sich dem Staatsanwalt, im Augenblick der Millionen Dollar Zahlung. Gleichwohl hatte die Ermittlungsbehörde acht Monate weiter ermittelt, Zeugen vernommen und Beweise gesichtet, die ins Nichts führten. Feldman wusste, dass der Rückzug seines Mandanten Jordan Chandler das Ruhen des Verfahrens ausgelöst hatte. Feldman liegt richtig, in der besonderen Behandlung des Jackson in diesem Verfahren. Wäre er ein Unbekannter gewesen, hätte er einen objektiveren und weniger hysterischen Umgang erfahren dürfen
  10. 1_Anmerkung zu Sneddons Vendetta gegen Michael Jackson: Eine simple Suche im Internet öffnet eine Flut von Quellen zur Vendetta des D.A. gegen den Star. Auch Biografien über Jackson kommen ohne diese Erwähnung nicht aus.
  11. 1_Anmerkung zu Feldman: „Mein Klient muss nicht mehr öffentlich diskutieren“, David Edwards/Niederschrift. 2010.11.04., 2017.05.03., Webseite Vindicate Michael.com; Feldman versucht, die Annahme der Zahlung Jacksons, mit – in der Tat – sensiblen Situation des Kindes zu rechtfertigen. 2010 aber erklärt Feldman stolz, dass es exakt seiner Strategie war, diese „Dinge, über die niemand öffentlich diskutieren will“ öffentlich „diskutieren“ zu lassen. Mit anderen Worten: Erpressung des Beklagten Jackson im Zivilverfahren auf Kosten des Kindes. Siehe: Transcript of “Frozen in Time: A Riveting Behind-the-Scenes View of the Michael Jackson Cases”, Part 2. LARRY FELDMAN Feldman: „From my perspective, I thought that it was simple. Believe it or not, in 1993 there was no state bar rule, there is now, but there wasn’t any state bar rule on what lawyers could say or not say to the press. So we had to figure out how to deal with this. And ultimately, we figured that we would do this in a way in which we litigated the case extremely hard. That we would not have to talk to the press, we would not have to go on the Today Show, but that we would embark on a strategy that allowed us to say everything that we needed to say in court documents which are public records generally. […] And the press loved it, and picked it up. Every time we did depositions, on one of the employees, and we took a lot of depositions in the case of people who had knowledge about Michael at Neverland, and his relationship with this young boy, the minute the lawyers would try to stop him from answering a question, we would be filing documents about that, and what the question was, and why it was relevant, and where it was leading to, and the press would run with it and love it and there would be declarations.“ https://vindicatemj.wordpress.com/2010/11/01/transcript-of-frozen-in-time-a-riveting-behind-the-scenes-view-of-the-michael-jackson-cases-part-2/
  12. Dimond, Diane, Be Careful Who You Love: Inside the Michael Jackson Case, 2005.11.07., „He cannot heal, he cannot get better, unless this matter is put behind him, and today is the first step in that regard[…] We jointly request that members of the press allow the parties to close this chapter of their lives with dignity so that the healing process may begin[…] “He has gained peace and hopefully everybody will leave him alone and he will get to repair some very, very deep wounds[…] He gets to go and turn on television and not have to worry about Michael Jackson and him being in the news. He doesn’t have to sign any more declarations under oath about things nobody wants to discuss in public.”, Seite Atria Books. Kindle-Version, Seite 157-158
  13. Judith Regan on Michael Jackson Molestation Allegations // SiriusXM,  2009.07.15., https://www.youtube.com/watch?v=yQYeNfHVBtMWithin days of Jordan Chandler and his family settling his 1993 lawsuit against Michael Jackson I received a call from Jordans uncle. He wanted to do a book in which he would describe in detail the allegation of molestation against Michael Jackson. So I asked him how he’d suppose to do this given the fact, that the Chandlers hat actually signed a confidentially agreement and taken 20 Millionen Dollars. An he said that Jordan’s Father had given him all the information he needed for the book and he believed it was outside the bounds of the confidentially agreement because he would be the author (…) I find the entire proposal from the uncle distastefull. They enter a confidentially agreement and before the ink is even dry they shopping a deal that violates that agreement?
  14. Chandler, Raymond: Antrag auf Genehmigung seines Zeugnisverweigerungsrechts im Strafverfahren gegen Michael Jackson im Jahre 2003/2005, 2004.10.25., abgerufen 2017.09.05., „Within days after Jordan Chandler’s civil lawsuit against Michael Jackson was settled in January, 1994, Raymond Chandler traveled to New York City to seek a publisher for the purpose of putting the information he had gathered in the form of a non-fiction book for dissemination to the public. Such intent on the part of Raymond Chandler is evidenced by an article that appeared in the New York Post revealing his contact with a publisher one day after it occurred.”, www.sbscpublicaccess.org/102504nommot3rdpty.pdf
  15. June Chandlers Declaration vom 1995.12,01. abgerufen 2017.02.02. und 2017.04.03., „… I suspect that defendant has either influenced or been instrumental in keeping alive the public’s interest in our live’s, much to my dismay and consternation. I believe that he, or those acting on his behalf, have been continually providing the media with information regarding my son, myself and defendant. In particular defendant and his brother have authored a book regarding our ordeal. While they have purportedly agreed to refrain from publishing the book, they have nonetheless advised me that the transcript mysteriously disappeared from defendant’s home. At the same time, National Enquirer reporter that has been hounding me has suddenly revealed that he has a manuscript. In light of these facts, and since defendant and his counsel have not articulated any particular reason why a videotaped deposition is necessary, I believe defendant seeks to acquire the videotape not just tor the instant proceeding, but for other uses including media and commercial exploitation. In fact, defendant refused the suggestion of my counsel that he agree to not make any reproduction or copy of the deposition transcript other than for use in this action, or that he notify me if the videotape of the deposition is subpoenaed by any third party. See Exhibit „L“ and “ M“. Defendant‘ s position on these issues speak volumes as to his motives.“, , https://twitter.com/tinklove05 und  https://turningthetableonthechandlerallegations.wordpress.com/
  16. Taraborrelli, J. Randy, 2009.11.,  „I actually knew Evan Chandler. I met him several times in the 1990s. I had lots of secret meetings with Evan Chandler, trying to get to the bottom of what was going on. I was pretty young, sort of green and wish I had my present level of expertise to be able to have applied back then. I have stories about that guy that I have never published. „He was about as inconsistent as they come. He was so determined to get me on his side, I thought he was just a tad scary. If you read my book you sort of get how I felt — feel — about him. When [the book] came out he called me screaming at me for not just buying his story 100%. He actually threatened me, and I thought… okay, pal, now I know who you really are.„, http://charlesthomsonjournalist.blogspot.de/2009/11/daily-mail-lies-to-press-complaints.html
  17. Hughes, Geraldine, REDEMPTION – The Truth Behind the Michael Jackson Child Molestation Allegations, 2004.01., „June Schwartz later accused Dr. Chandler of conducting a cruel plan to gain control of the minor’s assets. She further asserted that the action filed by Dr. Chandler was being brought to promote his own hope for celebrity status.“, Branch & Vine, Seite 50

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