I. Der Jackson Missbrauch 1993. Verurteilt ohne Anklage. „Eröffnungsakt“

Am 20. August 1993 brach die Hölle los: „Jackson Kindesmissbrauch“ wurde medienwirksam präsentiert und der erste Akt einer Aufführung begann. Das Drehbuch zum Eröffnungsakt hatte ein Zahnarzt geschrieben.

2004 veröffentlichte dieser Zahnarzt sein Drehbuch zu dieser Inszenierung unter dem Titel „ALL THAT GLITTERS“ (Alles Was Glitzert – Das Verbrechen Und Die Vertuschung) und beschrieb darin „Die Rollen und ihre Darsteller“ seiner Inszenierung von 1993. 1 Evan Chandler ist der Name dieses Zahnarztes. 1993 hatte er sich vom King of Pop Michael Jackson eine Karriere als Drehbuchschreiber in Hollywood erhofft.  Als seine Hoffnungen ins Leere gingen, drohte Chandler mit einem „Massaker“, das er anrichten wollte, wenn „ich nicht kriege, was ich will“. 2 Da Chandler 1993 nicht bekam, was er wollte, inszenierte er Beschuldigungen gegen Jackson, die er „Eröffnungsakt“ nannte:  In den Medien wurde gegen den King of Pop die Anschuldigung „Kindesmissbrauch“ verkündet, die vor ordentlichen Gerichten nie Bestand hatte. Chandlers Unterstellung, der King of Pop könnte den 13-jährigen Sohn Jordan Chandler sexuell missbraucht haben, führte zu einem Massaker Jacksons durch die Öffentlichkeit.

„Ich bin wirklich gut im Geschichtenerfinden.“

Evan Chandler. 3

Evan Chandlers „Geschichtenerfinden“ in der Zusammenfassung

1993 forderte Chandler von Jackson ein Haus, vier Drehbücher für 20 Millionen Dollar, eine Karriere in Hollywood. Als Chandler nicht bekam, was er wollte, verklagte er den King of Pop in einem Zivilverfahren auf 20 Millionen Dollar und richtete in den Medien  sein „Massaker“ an. Die Welt schaute ihm im Fernsehsessel dabei zu. Könige zu stürzen, war schon immer faszinierend.

1994 wollte der drehbuchschreibende Zahnarzt über sein angerichtetes „Massaker“ ein Buch veröffentlichen und seine Story über seine gerichtlichen Schachzüge gegen den King of Pop vermarkten.

1996 wollte der drehbuchschreibende Zahnarzt über sein angerichtetes „Massaker“ singen und einen Film drehen. Von Jacksons Songs wollte Chandler einen Erlös von 10% und außerdem wollte Chandler von Jackson weitere 60 Millionen Dollar.

2004 vermarktete Chandler mit seinem Bruder die Story seines Massakers in einem Buch, das sich wie ein Filmskript liest und verkaufte den Schriftverkehr seines Zivilverfahrens von 1993 im Internet.

Fünf Monate nach Jacksons Tod im Juni 2009 schoss Evan Chandler sich eine Kugel in den Kopf.

 

Begonnen hatte alles damit, dass Michael Jackson 1992 mit seinem Auto eine Werkstatt aufsuchen musste. In der Werkstatt suchte ihn eine attraktive Frau auf. Sie war die Ex-Frau des drehbuchschreibenden Zahnarztes Evan Chandler, der sich schon immer so sehr eine Karriere in Hollywood erträumt hatte.

 

 

Quellen

  1. Chandler, Raymond, ALL THAT GLITTERS – The Crime and the Cover Up, 2004.08.02. Chanadon Publications Limited; Edited by Gail M. Kearns, GMK Editorial & Writing Services, Santa Barbara, California.
  2. themichaeljacksonallegations.com Aufgezeichnetes Telefongespräch zwischen Evan Chandler und David Schwartz (08.07.1993) „9 MR. CHANDLER: It’s true. I mean, it 10 could be a massacre if I don’t get what I want.“ https://themichaeljacksonallegations.com/2016/12/26/taped-phone-conversations-between-evan-chandler-and-david-schwartz-on-july-8-1993
  3. Chandler, Raymond, ALL THAT GLITTERS – The Crime and the Cover Up, 2004.08.02. „I’m really good with story ideas,“ Evan said, “and you know Jordie, everything’s a joke to him. Whatever we do will be a comedy if he’s involved.“, Chanadon Publications Limited; Edited by Gail M. Kearns, GMK Editorial & Writing Services, Santa Barbara, California, Seite 49

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