VI DANGEROUS Wege: Behind the Mask in der Twilight Zone

Jacksons DANGEROUS (Mark Ryden/SONY MusicQuelle

Maskiert spielte Jackson nicht nur auf seinem DANGEROUS Plattencover von 1991 nach antiken griechischen Theaterregeln die Rolle des MICHAEL JACKSON, seine Persona.  Äußerst erfolgreich. Es hagelte Kritiken, gute wie schlechte, aber zahlreiche. Das Stück sorgte für Schlagzeilen und war stets ausverkauft.

„Behind the Mask“, „Masquerade the heart“

Hinter der Maske.1 Maskiere das Herz. 2 In den Anfängen des Theaters trugen Schauspieler Masken. Die Maske war die Rolle des Schauspielers im Theater. Die Maske war die Persona des Schauspielers.

Eine Maske trägt auch der größte Entertainer aller Zeiten auf seinem Albumcover von 1991. Der Name des Stückes, in dem er die Hauptrolle spielt, steht dabei über dem Eingang dieses Lichtspielhauses:
MICHAEL JACKSON.

Bild oben: Auschnitt Jacksons Dangerous Cover farblich hervorgehoben ist Schriftzug "Michael Jackson" in der Maske. Bild unten: Jackson gibt 1997 Autogramme, trägt eine goldene Jacke, Fedora Hut, eine schwarze Seidenmaske. Seine Augen schauen hinter der Maske direkt in die Kamera, in das Auge des Betrachters wie auf DANGEROUS
Der Mann hinter der Maske, oben: 1991 unten: 1997.Quelle; Bildquelle unten: unbekannt.

Das Stück MICHAEL JACKSON läuft seit Jahrzehnten und irgendwann im Laufe der Vorstellung wurde das Image MICHAEL JACKSON zur Maske des Jackson. Mit den „bizarren“ Geschichten. Mit der Vermarktung. Mit der Magie.

Der Unterhaltungskünstler Jackson maskierte sich zu allen öffentlichen Gelegenheiten, nur ausgerechnet auf der Bühne trug er die Maske nie. (Unserer Kenntnis entzieht sich allerdings, wo genau die Bühne des Michael Jackson endet und wo sie beginnt.)

„I’ve told you I’m always onstage“

„Ich habe dir gesagt, ich bin immer auf der Bühne“, mahnte Jackson noch 2002 einen verärgerten Journalisten, der sich wie seine Vorgänger um ein unmaskiertes Interview betrogen fühlte.3 „Der Mann hinter der Maske“ war schon so lange Phrase im Zusammenhang mit dem King of Pop, dass sogar die Maske als sein Erkennungszeichen galt.

Jacksons Maske lässt nur seine fotogenen Augen frei und seit Mitte der 1980er schützte sie ihn vortrefflich vor dem gnadenlosem Zoom der Paparazzi-Kameras. In der Folge steigerte die Maske erheblich den Wert eines maskenlosen Fotos des Entertainers. Clever ist das.

Jacksons Maske erregte Aufsehen, unterstrich seine mysteriöse Aura und weckte Neugier. Zeigte er sich maskiert, spielte er also nach antiken griechischen Theaterregeln die Rolle des MICHAEL JACKSON. Die Persona MICHAEL JACKSON. Die Rolle ist äußerst erfolgreich. Es hagelte Kritiken, gute wie schlechte, aber zahlreiche. Das Stück sorgte für Schlagzeilen und war stets ausverkauft.

His image

Mit jedem Album erfand der Entertainer Michael Jackson sich neu, kreierte neue Tänze, neue Musik, kreierte ein neues Image und eine neue Michael-Jackson-Epoche:

Michael Jackson von links nach rechts Don't Stop 'Til You Get Enough, Spike in Moonwalker, Jam in Bucharest Konzert, Engel in You Are Not Alone, Bürgermeister in Michael Jacksons Ghosts
Die mehr als sieben Gesichter des Michael v.l.n.r.: 1979 Quelle, 1988 Quelle, 1992 Quelle, 1995 Quelle, 1996 Quelle

1979: „I should be a tottally different person“

MICHAEL JACKSON stets neu zu erfinden gehörte zu Jacksons Strategie. Er hatte sie auf Papiere geschrieben, die als „Manifest“ in seine HIStorie eingingen:

„MJ wird mein neuer Name sein nie mehr Michael Jackson. […] Ich werde ein neuer, unglaublicher Schauerspieler Sänger Tänzer der die Welt schockiert. Ich werde keine Interviews geben. Ich werde magisch sein. “

Michael Jackson, um 1979. 4

„[…] Ich bin jetzt eine neue Person. Großartig. Kenne die Geheimnisse und feurig entschlossen mit allem was ich tue Berge zu versetzen. Forme meine eigene Welt. Das Alte Ich liegt hinter mir und ich werde Richtung Neu marschieren. MJ“

Michael Jackson, Mitte der 1980er.5

2001: „The End of a Particularly Terrifying Nightmare“ in Jacksons „Twilight Zone“

Doch irgendwann zum Ende der 1980er Jahre, nahm sich die Öffentlichkeit die Erlaubnis, dem afroamerikanischen Künstler Michael Jackson diese artenreiche Imagebildung übel zu nehmen.

Und so veröffentlichte Jackson 2001 sein letztes Studioalbum INVINCIBLE. Den letzten Song auf seinem letzten Album nannte er THREATENED. In THREATENED singt er davon, dass die Öffentlichkeit ihn als Bedrohung empfinde. Er singt aber auch davon, dass er sich bedroht fühle. THREATENED trägt autobiografische Züge auf die Jackson Art. Ist THREATENED vielleicht sogar ein Song, der in seiner aRt, die Geschichte des Michael Jackson erklärt?

„It isn’t. It’s the Beginning“

Hinter Jacksons letztem Song THREATENED aus seinem letzten Album INVINCIBLE scheint mehr zu stecken, als eine Anspielung auf THRILLER, mit dem seine Karriere endgültig in den Orbit befördert worden war. In THREATENED ersetzt Jackson den Part, den Vincent Price in THRILLER innehatte und zitiert Rod Serling aus der Serie „Twilight Zone“.

Rod Serling war ein amerikanischer Drehbuchschreiber, TV-Produzent und Philosoph. 1959 erfand er die TV-Serie „Twilight Zone“. In den Episoden der „Twilight Zone“ erzählt Serling seinem Publikum mysteriöse Geschichten, die philosophisch und ironisch und kritisch das menschliche Miteinander beleuchten. Serling verpackt in seine Erzählungen Ängste, Hoffnungen, Vorurteile und Psychologie und regt TV-Zuschauer zum Nachdenken über das menschliche Dasein an.  Serling führt sein Publikum in eine andere Dimension, in eine Welt zwischen Licht und Schatten, zwischen Angst und Wissen. In Geschichten, die unerwartet enden. Serling selbst übernahm die Rolle des Erzählers, eröffnete die Episoden und beschloss sie mit weisen Worten, die zum Grübeln über die menschliche Kultur anregen.

2001 kreierte Michael Jackson mit Versatzstücken aus Rod Serlings Zitaten in THREATENED einen posthumen „Rap“. Satzteile aus Serlings Erzählungen aus unterschiedlichen Episoden ließ er für THREATENED zu einer völlig neuen Erzählung zusammensetzten. Auch der Erzählstruktur der „Twilight Zone“ folgt Jackson mit THREATENED und lässt den Anfang, die Mitte und das Ende von Serling erzählen.  Für das Ende von THREATENED wählte Jackson Rod Serlings folgende Worte:

„What you have just witnessed could be the end of a particularly terrifying nightmare. It isn’t. It’s the beginning.“ 6

Twilight Zone Episode „In his Image“ in Jacksons „Threatened“

Die „Twilight Zone“-Episode von 1963, aus der Jackson 2001 zitiert, trägt den Namen „In his Image“. „In his Image“ hat zum Thema die Kreation eines Images, das außer Kontrolle geraten ist. [pullquote]„Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, […] Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; […]“ 1.Mose 1:27 7[/pullquote]

In einer Metapher erzählt Serling hier von einem erfolgreichen, männlichen, genialen Wissenschaftler (Walter Ryder), der einen Kunst-Menschen ganz nach seiner Vorstellung kreiert. Walter hatte sein Image erschaffen. In das Image (namens Alan Talbot) lässt Walter nur die positiven Charakterzüge seines Erschaffers einfließen, während er die negativen außen vor lässt.
Irgendwann aber verselbstständigt sich das künstlich erschaffe:ne Image. Walter, der Schöpfer, muss erleben, dass seine Erschaffung, sein Spiegelbild namens Alan ebenso außer Krontolle gerät wie einst Adam und Walter versucht sich am Ende uns und seinem Image gegenüber erklären:8

 „Tatsache ist, du wurdest vor langer Zeit in meinem Kopf geboren. Alle Kinder haben Träume, nicht wahr? Du warst meiner. Die anderen dachten daran, der Armee beizutreten oder auf den Mars zu fliegen. Letztendlich wurden sie erwachsen und vergaßen ihre Träume. Ich nicht.
Ich dachte immer an eine Sache und sehnte mich immer nach einer Sache. Nur eine: Ein perfekter, künstlicher Mann. Kein Roboter. Ein Duplikat eines Menschen.
Das war harmlos. Es war nicht einmal sehr phantasievoll für ein Kind. Doch dann wurde ich erwachsen. Nur dass ich irgendwo unterwegs vergaß, wirklich erwachsen zu werden, wie die meisten Genies.

Ich behielt meinen Traum. Ich habe dich erschaffen, Alan.[…] Glück hatte einen großen Anteil an deiner Schöpfung, Können alleine war nicht genug, […] was ich wirklich wollte, war, einen zweiten Walter Ryder zu erschaffen. Nur ohne dessen Defizite. Eine Art umgekehrter Jekyll und Hyde.
Alles, was ich wünschte zu sein, sollte meine Schöpfung verkörpern. Wo ich zu schüchtern wäre, wäre er aggressiv. Da wo ich kühl und zurückhaltend bin, reagiert er warm und aufgeschlossen. Einsamkeit wäre ein Fremdwort für ihn. Krankheit, Schmerz und Tod ist für ihn unbekannt. Er wäre selbstlos. Er wäre ehrgeizig, aber nicht fanatisch. Und … oh Alan, er wäre perfekt! Das war mein Traum. Eine perfekte Version meiner selbst.“

Wäre der Dialog zwischen dem „Schöpfer“ und seinem „Image“ metaphorisch ein Dialog zwischen dem Genie Michael Joe Jackson und seinem Image des „King of Pop“? Das Genie Michael Joe Jackson war im Entertainment geboren. Gehörte die Erschaffung einer öffentlichen Persona seiner Selbst, die Erschaffung des King of Pop zu seinem früh geträumten Traum? Dazu ein Auszug aus Jacksons Notizen, in denen er seine eigenen Vorstellungen Mitte der 1980er manifestiert: 9

„Ich habe gelernt, dass das, was du mental in deine Gedanken steckst, was du denkst und was du tust, dich zu einer Persönlichkeit macht. Und du kannst mentale Objekte [in] diese Gedanken stecken und es wird Wirklichkeit. Das heißt, wir können uns selbst programmieren, die Leute zu sein, die wir sein wollen. Worum es auch immer geht, lebe darin. […] Alle Großen in diesem Feld studieren und größer werden. Mein Programm wird beinhalten …“

„Onstage I’m playing a role“

Auf der Bühne zeigte der King of Pop die Aggressionen, die Michael Joe’s Höflichkeit verbat:

„Auf der Bühne spiele ich eine Rolle: Ich weiß, was man von mir erwartet und was ich zu tun habe. Das ist alles sehr geplant. Das Leben ist nicht gut geplant: Es ist unvorhersehbar. Es ängstigt mich! Es ist so viel schwerer als auf der Bühne zu sein.“ 10

Mit dem kommerziellen Erfolg des King of Pop hatte Michael Joe die Möglichkeiten seines extensiven humanitären Einsatzes auf höchstem Level. Doch welchen Preis hatte Michael Joe zu zahlen für die globale Popularität des King of Pop?

Rod Serling beschließt seine Geschichte „In his Image“ 1963 mit folgenden Worten: 11

„Man könnte sagen, dass Walter Ryder mit seinen Lebensambitionen Erfolg hatte, wenn auch, der Mann, den er kreierte, alles in allem er selbst war.“

Während Jackson THREATENED von Serling wie folgt (hier in deutscher Übersetzung) beenden lässt:  12

„Wovon du gerade Zeuge geworden bist, könnte das Ende eines besonders schrecklichen Albtraumes sein. Das ist es nicht. Es ist der Anfang.“

Zum neuen Jahrtausend hatte der King of Pop verkündet, seinen Job gewissermaßen an den Nagel zu hängen und sich einer neuen Karriere im Filmgeschäft zuzuwenden. War THREATENED Teil dieser Ankündigung auf die Michael Jackson aRt? In folgendem Video habe ich Jacksons THREATENED und Serlings „In his Image“ verglichen. Mit einem Klick auf das Bild kann man das Video auf YouTube ansehen:

Bild links Maestro Jackson tot auf Boden in Ghosts Bild rechts Image Alan Talbot in Twilight Zone In his Image tot auf Boden
Bitte auf das Bild klicken, um das Video über Jacksons THREATENED und Serlings „In his Image“ auf YouTube anzusehen. Bild links: MICHAEL JACKSONS GHOSTS Quelle, Bild rechts: „Twilight“ Zone Episode „In his Image“ Quelle
 

„Am I the Beast You Visualized?“

Jackson als Bürgermeister in Ghosts mit entsetztem Blick in Spiegel
Bild: MICHAEL JACKSONS GHOSTS Quelle

Nicht nur mit dem DANGEROUS Album steht Jackson ab 1991 im Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit und maskiert sich. Das ist DANGEROUS. Das ist THREATENED. Das ist bedrohlich. Und die Medien überschlagen sich.
Irgendwann antwortet Jackson und hält uns mit seiner Maske das Spiegelbild der eigenen hässlichen Vorurteile vor Augen. Jackson reagiert auf die Medienberichte. Etwa, wenn die Welt sich empört über die Anzahl seiner Schönheitsoperationen. Über 50 seien es wohl, munkelt man. Und dann war da wohl noch die Sache mit seiner Nase …:

Jackson in Ghosts als Superghoul der sich mit hässlicher Maske grinsend in Kamera beugt
„Ich werde exakt zu dem, was du sehen willst … amüsiere ich dich oder verwirre ich dich? Bin ich das Biest, das du dir vorstelltest?“ Michael Jackson, 1996. Quelle

Mit folgendem Video versuche ich deutlich zu machen, wie die Angst der Öffentlichkeit ein konstanter Begleiter im öffentlichen Leben des Michael Jackson war/ist und wie er auf seine künstlerische aRt darauf reagierte. Das Video behandelt ebenso meine Interpretation seines Songs THREATENED.

Zeitweise, vor allem nach 1993, hatte Jackson mit Massenhysterie und der Angst des Unbekannten um seine öffentliche Person zu kämpfen. Ein deutliches Statement gab Jackson dazu mit seinem Kurzfilm MICHAEL JACKSONS GHOTS ab: Dorfbewohner, also die Öffentlichkeit, aus einem Ort „im Tal der Normalen“, ängstigen sich vor dem Maestro (Michael Jackson), weil er nicht in ihre Definition von „normal“ passt. Aufgrund dieser Angst wollen sie ihn aus der Stadt verjagen. Auf dieselbe Art reagieren die Charaktere der „Twilight Zone“ Episode „The Fear“ (Die Angst), die Episode, die Jackson in seinem letzten Song THREATENED zitiert. In „The Fear“ wissen die Einwohner nicht, worauf ihre Angst begründet ist. Möglicherweise einfach zu viel Phantasie.

Das einzige Problem ist hier: Was genau ist eigentlich Angst? „Die Hauptzutat eines jeden Rezeptes für Angst, ist das Unbekannte.“ Jackson zitiert einen Auszug diesen Satzes der „Twilight Episode“ in THREATENED. Michael Jackson war ein Meister in vielen Gebieten, aber wie ist es möglich, dass der Welt größter Entertainer zur selben Zeit ein Synonym für das Unbekannte sein kann? „Es kommt darauf an, wer aufsehen muss und wer herabsehen kann.“ 13

Ein Klick auf das Bild führt auf YouTube um das Video dort anzusehen

„The Press has made me out to be this monster“

Jackson reflektiert mit seiner Maske unsere ignoranten Vorurteile und aus den Klatschreportagen über ihn, lernen wir nichts über den Mann, sondern über uns. Wir lernen, welch hässliche Methoden angewendet werden, um in Schlagzeilen über Jackson unsere Vorurteile bestätigt zu finden. Rasse, Geschlecht und Neid spielen dabei eine erhebliche Rolle und diese Erkenntnis ist eine schmerzvolle Erfahrung.

„Glaubst du, dass nach der negativen Presse, die du hattest, die Leute dich einzig und allein wegen deiner Musik beurteilen werden?“ “Das glaube ich nicht. Weil die Presse mich zu einem Monster gemacht hat, diese verrückte Person, die bizarr und sonderbar ist.“

Michael Jackson, 1999. 14

Jacksons Scream 1991 and 1995

Jacksons Aufschrei 1991 auf DANGEROUS und 1995 in SCREAM. Doch nicht immer ist Jacksons Maske das Spiegelbild der öffentlichen Meinung. Jacksons Maske ist auch Jacksons Schutzschild. Seine Maske schützt ihn vor dem, was zu Bruch geht, wenn er 1995 zum Rückschlag ausholt. Im „Gerichtssaal der öffentlichen Meinung“, im „court of public opinion“, wo die Vorverurteilung des Michael Jackson stattgefunden hatte. „Kindesmissbrauch“ hatte ihm ein Drehbuchschreiber medienwirksam vorgeworfen, dessen Anschuldigungen in einem ordentlichen Gerichtssaal nie Bestand hatten. 15

1995 veröffentlicht Jackson den Kurzfilm SCREAM. Darin ist der Afroamerikaner im „Court“ einer reinweißen Umgebung zu sehen. In SCREAM verwandelt sich ein „Tenniscourt“ in einen Gerichtssaal. Jacksons „Court“-Szene symbolisiert seinen aussichtslosen Kampf im „Gerichtssaal der öffentlichen Meinung“, in dem 1993 das „Volk gegen Michael Jackson“ die lebenslange Verurteilung ohne Kenntnis der Beweislage gefällt hatte:

Court

Jackson beim Tennisspiel im "Court" von Scream, Bild rechts Jackson schreit/screamed in die Kamera
Jacksons Court in SCREAM Quelle

Jacksons Aufschrei in SCREAM war allerdings schon 1991 auf DANGEROUS zu hören:

Bild linkgs: Jackson im Court von Scream schreiend in die Kamera, links der aufgerissene Mund auf Dangerous Album ist wie ein Schrei
Jacksons Schrei in SCREAM 1995  hörte man schon 1991 auf DANGEROUS l.: Quelle r.: Quelle

„Der Spaß ist vorbei! Zurück zum Zirkus! Du Freak!“

Michael Jackson zu Michael Jackson, 1996. 16

„Maskiere das Herz.“

Michael Jackson, IS THIS SCARY, 1996. 17 Verstecke deine Gefühle. Darin hatte sich der Entertainer Jackson in dem gigantischen Zirkus seines Lebens geübt. Die Michael-Jackson-Maskerade war Teil der Show, mit der uns unterhalten hatte. Das weiß er, er hatte sie ja erschaffen. Wissen wir das auch?

„I’m the One Watching YOU. Be in two places at the same time“

Ich bin der, der DICH  beobachtet …. bin an zwei Orten gleichzeitig. So lauten Jacksons nähere Erklärung 2001 in THREATENED. 18 Und aus diesem veränderten Blickwinkel heraus ist Jacksons Maske auf DANGEROUS eine Illusion und die Maske des Jackson verwandelt sich in ein Guckloch. Und nicht nur die Augen Bubbles folgen uns dann, auch Jackson lässt uns nicht aus denselben.

„Ich genieße das!“

Michael Jackson 1983 in MICHAEL JACKSONS THRILLER 19 Im MICHAEL-JACKSON-Spektakel vertauscht Jackson traditionelle Rollen. Unter seiner Regie ist es hier der Akteur, der die Aufführung seines Publikums beobachtet.

„Action, Reaction, Cause and Effect. From them to me, from me to them“

Michael Jackson, 2006 in einer Anweisung an einen Kameramann. 20 Aktion, Reaktion, Ursache und Wirkung. Von denen zu mir. Von mir zu denen. Jacksons Aktion ist kalkuliert. Uns bleibt die Reaktion. Die zeigt er gern im Film. Bevorzugt weibliche, hysterische. Die Auswirkung seiner Verwandlung in ein Monster auf seine Filmpartnerin in THRILLER 1983 und auf sein Publikum (also wir) in seinem Kinosaal, war der Anfang. Von ihm persönlich ausgewählte Bilder hysterischer Reaktionen auf seine Aktion auf und neben der Bühne gehören zur Fortsetzung.

Die von Jackson kalkulierten Erwartungen seines Publikums setzt er dann wiederum in Szene. Und führt sie uns im Film vor. Die besten Beispiele dafür sind THRILLER, BRACE YOURSELF, REACTION TO BLACK OR WHITE oder auch die editierten Filmszenen seines Konzertes 1992 in Bukarest. Die Ohnmachtsanfälle der Zuschauer nehmen dabei einen beachtlichen Teil des Konzertes auf der DVD ein: 21

„I’m enjoying this!“

Michael Jackson.

Bilder oben THRILLER: schreiende Ola Ray, entsetzte Zuschauer über Jacksons Erscheinung; Bilder unten Bucharest Konzert: schreiende, entsetzte Zuschauer über Jacksons Erscheinen in Jam: Bild unten: Jackson in Thriller, popcorn kauend: "Ich genieße das!"
Bilder oben: „Ursache und Wirkung“, weiblich, hysterisch in THRILLER, 1983 Quelle; Bilder unten: “Ursache und Wirkung“, weiblich, hysterisch in Bukarest, 1992, Quelle

 

„Ich kann auf der Bühne nichts aufführen, wenn ich nicht diese Art von Ping-Pong mit den Zuschauern habe. Diesen Effekt von Ursache und Wirkung, Aktion, Reaktion. Weil ich mit ihnen spiele. Tatsächlich füttern sie mich und ich agiere einfach nur aufgrund ihrer Energie.“

Michael Jackson, 1992. 22

Auch in Jacksons Filmen gibt es immer Publikum, das auf ihn reagiert. Ob ihm die Ganoven in BAD bei seiner Aufführung in der Tiefgarage zusehen. Ob in SMOOTH CRIMINAL die Gäste des „CLUB 30“ das Stichwort geben „Beobachte ihn!“. Ob 1996 in MICHAEL JACKSONS GHOSTS die Gemeindemitglieder vor Entsetzen über seine Aktionen fluchtartig das Weite suchen. 2001 lässt er sich in YOU ROCK MY WORLD zum letzten Mal auffordern: „Zeig mir, was du kannst!“

1983 zeigte Jackson uns in THRILLER, wie er in den Kulissen des Kinosaals die Reaktion seiner Zuschauer, also unsere Reaktion, auf seinen Auftritt genießt. Damit vollzieht Michael Jackson erstmals, der lebenslänglich unter Beobachtung im Rampenlicht steht, den Seitenwechsel. Eine einfach komplizierte Psychologie in der Michael-Jackson-Art.

1991 verwandelt sich Jackson in einen schwarzen Panther und präsentiert vor laufender Kamera Masturbation und Gewalt und Zerstörung. Die Öffentlichkeit schreit auf. 1993 präsentiert Jackson exakt diesen Aufschrei seines Publikums dann in einem weiteren Film, den er: „Reaktionen auf BLACK OR WHITE“. 23 Doch kam die Reaktion tatsächlich so unerwartet?

Jacksons "Reaktionen auf Black or White": "Black or White, the first music video from Michael Jacksons Dangerous Album was broadcast simultaneosly in 27 countries with an estimated audience of 500 million people. It was the largest audience ever to view a music video. The reaction was unanticipated.
REACTION TO BLACK OR WHITE Quelle

 

Michael Jackson oben: Frau wird 1991 über die Verwandlung Jacksons in einen Panther ebenso entsetzt gezeigt, wie Ola Ray schon 1983 in Thriller
Bilder oben: REACTION TO BLACK OR WHITE Quelle; Bilder unten: THRILLER Quelle

„Aktion, Reaktion, Ursache und Wirkung. Von denen zu mir. Von mir zu denen.“

Global. Natürlich. Und auch 1991 werden die Beobachtungen des Michael Jackson auf dem DANGEROUS Cover Teil des Gemäldes. Und wieder werden wir Zuschauer darüber zu Darstellern im MICHAEL-JACKSON-Zirkus:

Bild oben links: Jackson als "Werkatze" in THRILLER mit aufgerissenem Maul in Kamera: rechts Jackson mit subtilem aufgerissenem Maul auf DANGEROUS Albumcover Bild Mitte: entsetztes Publikum in Thriller, Jackson: "I'm enjoying this!"
Bilder aus THRILLER Quelle; oben rechts: DANGEROUS Cover Quelle

 

Vielleicht ist die MICHAEL-JACKSON-Vorstellung eine Falle, in die ganz viele getappt sind. So berichtet auch eine Besucherin 1997 vor Konzertbeginn in Jacksons Garderobe: 24

„Er legte seinen Arm um meine Schulter, drehte mich in eine andere Richtung und zeigte auf einen TV-Bildschirm, der alle Fans innerhalb des Stadiums zeigte. MJ: „Weißt du, ihr Leute denkt immer, dass ihr mich beobachtet, aber in Wahrheit beobachte ich euch“, und er begann laut zu lachen.“

Jackson beobachtet und erklärt auch das 2001 in THREATENED mithilfe von Rod Serlings „Twilight Zone“ musikalisch: 25

„Er kennt jeden Gedanken, er fühlt jede Emotion […] Beobachte dich, wenn du schläfst. Wenn du im Bett bist, bin ich darunter […] Du bist in Hallen gefangen, und mein Gesicht sind die Wände […] Ich hörte, was du gerade gesagt hast[…] Du solltest MICH beobachten, du solltest dich bedroht fühlen […] Dein schlimmster Albtraum, das bin ich. Ich bin überall. […] Ich sage dir, wenn du unter einem Grabstein liegst, bin ich derjenige, der dich beobachten wird. […] Dieses besondere Monster kann Gedanken lesen, an zwei Plätzen gleichzeitig sein.“

Mit Beobachtungen auf die Jackson aRt beschließt Michael Jackson dann auch 2001 seinen letzten Song auf seinem letzten Album: 26

„I’m the one watching you.“

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Quellen

  1. BEHIND THE MASK, Michael Jackson, Chris Mosdell, Ryuichi Sakamoto, produziert von Michael Jackson, John McClain. 1979/1985/2010, Chris Cadman – Michael Jackson – The Maestro. The Definitive A-Z, Volume I: A-J/Volume II: K-Z; 2013/2015 „Chris Mosdell and composer Ryuichi Sakamoto wrote and composed the song that was based on the poem “The Mask” by Irish poet W.B. Yeats and the imagery of a Japanese traditional Noh mask: “I was talking about a very impersonal, socially controlled society, a future technological era, and the mask represented that immobile, unemotional state,” Kindle-Positionen 3162-3171
  2. Jackson, Michael, Album: BLOOD ON THE DANCEFLOOR-HIStory in the Mix. Song: IS IT SCARY, 13.05.1997, Sony Music
  3. Jackson, Michael in Living with Michael Jackson, Interviewer: Martin Bashir. 02.2003, „I’ve told You, I’m always on stage“, Granada. Television, https://www.youtube.com/watch?v=UjoIDfsckYY
  4. CBS News, 08.09.2013: „MJ’s „manifesto,“ penned in 1979, „MJ will be my new name no more Michael Jackson I want a whole new character, a whole new look, I should be a tottally different person. People should never think of me as the kid who sang ABC, I Want You Back. I should be a new, incredible actor singer dancer, that will shock the world. I will do no interviews I will be magic. I will be a perfectionist a researcher a trainer a masterer I will be Better than every great actor roped in one. I „must“ have the most incredable training system. to dig and dig and dig until I find I will study and look back on the whole world of Entertainment and perfect it. take it steps further from where the greats left off.“, https://www.cbsnews.com/news/mjs-manifesto-penned-in-1979/
  5. Juliens Auktionshaus, Lot 419 of 435: MICHAEL JACKSON HANDWRITTEN POETRY, Juliens Auktionshaus 2010, handgeschriebene Notiz Jackson: „I’m beautiful. I’m beautiful. I’m beautiful. I’m beautiful. I’m gorgeous. God is for me, who can be against me? I’m beautiful. I’m a new person now. Beautiful. Knowing the secrets and determined with fire to move mountains in all I do. Moulding my own world. I’m beautiful. The old me is behind and I will march ahead new. I have learned that it is what you put in your mind mentally what you think and do, that makes your person. And you can put any mental object in this mind and it will bring it to reality. So this means we can program ourselves to be the people we want to be, Whatever the subject matter is, live in it By a mental physical program or system of learning and doing. Studying all the greats in that field and becoming greater. My program will consist of,=https://www.julienslive.com/view-auctions/catalog/id/8/lot/2088/
  6. Serling, Rod, The Twilight Zone – Episode „In his Image“/ In seiner Vorstellung. In Deutschland erschienen unter dem Titel: „Unglaubliche Geschichten“ mit der Episode „Wie ein Spiegelbild“ vom 03.01.1963, https://www.imdb.com/title/tt0734578/. Die Episode „In his Image“ enthält Serlings Zitat: „What you have just witnessed could be the end of a particularly terrifying nightmare. It isn’t. It’s the beginning. Mit diesem Zitat beendet Jackson den Song THREATENED, während im Film die Episode mit dieser Einleitung beginnt. Ironischerweise „predigt“ dabei eine ältere, besessene Dame im finsteren Untergrund einer U-Bahn vom bevorstehenden Weltuntergang, was an die Zeugen Jehovas erinnert. Der Mann, dem sie ihre hysterische Predigt widmet, kann sie nicht länger ertragen und wirft sie vor einen herannahenden, kreischenden Zug. Er selbst tritt die Flucht aus dem schattigen Untergrund an, begibt sich auf eine Treppe, die ins Licht führt. EXIT ist das letzte Zeichen, das Serling den Zuschauern präsentiert. Jackson selbst gehörte den Zeugen Jehovas bis 1988 an und verließ sie, nachdem man ihn wegen seiner Performance stark unter Druck gesetzt hatte, weil sein Auftreten ihren Statuten nicht entsprach. Jackson trat aus der Glaubensgemeinschaft aus.
  7. BibelText https://bibeltext.com/genesis/1-27.htm
  8. Serling, Rod, „The Twilight Zone“, Episode „In his Image“/ In seiner Vorstellung. Deutscher Titel: „Unglaubliche Geschichten“, Episode „Wie ein Spiegelbild“, 03.01.1963, https://www.imdb.com/title/tt0734578/The fact is, you were born a long time ago, inside my head. All kids have dreams, don’t they? Well, you were mine. The others thought about joining the army or flying to mars. They finally grew up and they forgot their dreams. I didn’t. I thought about one thing and longed for one thing always. Just one: A perfect artificial man. Not a robot, a duplicate of a human being. Well, it was harmless. Not even very imaginative for a child. But then I became an adult. Only somewhere along the line, I forgot to grow up – like most geniuses. I kept my dream. I created you […]The money was the least of it. The failures, though, they were bad. I can’t tell you how many times I’ve failed and had to start over again […] luck had a great deal to do with your creation. Skill alone wasn’t enough […] what I really wanted was to build another Walter Ryder- only without the drawbacks. Sort of a reverse Jekyll and Hyde. Everything I wished I was, my creation would be. Where I was shy, he would be aggressive. Where I was cold and withdrawn, he would be warm and outgoing. Loneliness would be unknown to him. Disease and pain and death- all unknown. He would be unselfish. He would be ambitious but not fanatical. And, oh, Alan, he would be perfect! That was my dream: A perfect version of myself.“ CBS.
  9. Juliens Auktionshaus, 2010, „Lot 419 of 435: MICHAEL JACKSON HANDWRITTEN POETRY vom Ende der 1980er: Handgeschriebene Notiz Jacksons: „… I have learned that it is what you put in your mind mentally what you think and do, that makes your person. And you can put any mental object in this mind and it will bring it to reality. So this means we can program ourselves to be the people we want to be, Whatever the subject matter is, live in it By a mental physical program or system of learning and doing. Studying all the greats in that field and becoming greater. My program will consist of,“ https://www.julienslive.com/view-auctions/catalog/id/8/lot/2088/
  10. Michael Jackson, 1982 im Interview mit  Carl Nelson für „Rock and Soul: Here Comes 1, Readers of Rock and Soul vote Michael Jackson The most popular Artist of 1982“ „Onstage I’m playing a role: I know what’s expected of me and what I have to do. It’s all very well planned. Life isn’t well planned: It’s unpredictable. It scares me! It’s so much harder than being on stage.“ Quelle: http://www.michaeljacksonmasterworks.com/magazines-1990-94/
  11. Serling, Rod,“ The Twilight Zone“, Episode „In his Image“/ In seiner Vorstellung. Deutscher Titel „Unglaubliche Geschichten“/ „Wie ein Spiegelbild“ vom  03.01.1963, https://www.imdb.com/title/tt0734578/ Rod Serling beschließt mit den Worten: „In a way it can be said that Walter Ryder succeeded in his life’s ambition, even though the man he created was, after all, himself.“ CBS
  12. Jackson, Michael, THREATENED, 10.30.2001, INVINCIBLE Album Songtext/“Rap“ von Rod Serling ist aus verschiedenen einleitenden oder abschließenden Worten Serlings aus Episoden der Serie TWILIGHT ZONE, zusammengestellt. Der letzte Satz Serlings in Jacksons THREATENED lautet: „What you have just witnessed could be the end of a particularly terrifying nightmare. It isn’t. It’s the beginning.“ Das ist auch der letzte Satz der Episode „In his Image“, (Nach seinem Spiegelbild) mit besagtem Walter Ryder, SONY Music
  13. This Video is my attempt to describe how the publics fear was/is a constant companion of the public life of Michael Jackson and how he react to it in his phenomenal artistic way. It’s also my interpretation of his song and the broad field behind THREATENED. At times — especially after 1993 — Michael Jackson was dealing with mass hysteria and the fear of the unfamiliar around his public persona. Jackson made a clear point in his short — film „Michael Jacksons — Ghosts“. The villagers — the public – from a place called Normal Valley, are scared of the Maestro (Michael Jackson) because he doesn’t fit their definition of „normal“. And they want to drive him out of town because of that fear. Just like the characters act in the Twilight Episode „The Fear“. They do not know what the point of her fear exactly is. It is probably too much imagination.
    The only problem is: What is fear all about? „The major ingredient of any recipe for fear is the unknown.“ Michael Jackson was a master in many fields: But how is it possible, that the world’s greatest entertainer can be at the same time a synonym for the unknown. „It depends on, who must look up and who can look down“.
  14. Jackson, Michael, Interview in „The Once and Future King, Lisa Bernhard vom 04.12.1999, TV Guide Das Interview ist vom 27.11.1999 Reporter: „Do you think, given all the negative press that you have had, the people will judge you solely on your music?„I don’t think so. ‚cause the press has made me out to be this monster, this crazy person who’s bizarre and weird. I’m nothing like that.“, Interview mit Lisa Bernhard
  15. Mesereau, Thomas, Transcript of “Frozen in Time: A Riveting Behind-the-Scenes View of the Michael Jackson Cases”, Part 5, David Edwards/Niederschrift. Quelle: Website Vindicate Michael = „Die Medien weltweit waren darauf aus, Michael Jackson zu kriegen. Ein Schuldspruch hätte Geld gebracht. Berry Gordy, der Motown gründete, erzählte mir nach den Freisprüchen, dass „du weltweiten Medien Milliarden Dollars gekostet hast mit diesen „Nicht schuldig“ Urteilen.“ Jackson schuldig gesprochen, in Haft genommen, der Aufbau zu einer Verurteilung, die die größte Aburteilung in der Weltgeschichte geworden wäre. Das war großes, großes Geschäft. Sie setzten alles daran, einen Schuldspruch zu erreichen.“, https://vindicatemj.wordpress.com/frozen-in-time-seminar-2/5-thomas-mesereau-2/
  16. Jackson, Michael in MICHAEL JACKSONS GHOSTS, Film; Regie: Stan Winston. 1996, Kingdom Entertainment CD, „The fun is over! Back to the circus you freak!“ Mit diesen Worten will der politisch ambitionierte Bürgermeister den Maestro Jackson aus der Gemeinde verjagen. Der Film ist Jacksons autobiografische Anspielung auf die Hexenjagd nach ihm drei Jahre zuvor, über eine Beschuldigung, die es nie vor Gericht geschafft hatte.“
  17. Jackson, Michael, Album: Blood On The Dancefloor – HIStory in the Mix. Song: IS IT SCARY, 13.05.1997, „Masquerade the heart“., Sony Music
  18. Jackson, Michael, THREATENED,  10.30.2001, INVINCIBLE Album „ […] He knows every thought, he can feel every emotion […] Watching you when you sleep, when you’re in bed I’m underneath […] You’re trapped in halls, and my face is the walls […]I heard just what you said […]You should be watching me, you should feel threatened […] Your worst nightmare, it’s me, I’m everywhere […] I’m telling you, when you lie under a tomb I’m the one watching you […] This particular monster can read minds, be in two places at the same time […]“, SONY Music
  19. Jackson, Michael in MICHAEL JACKSONS THRILLER, Kurzfilm von 1983, Video Greatest Hits – HIStory,  „I’m enjoying this!“ Michael Jackson als Zuschauer im Kino von THRILLER inmitten seines eigenen entsetzten Publikums, das über ihn und seine Darstellung in helles Entsetzen gerät. Sony Music Video Enterprises, 1995
  20. Jackson, Michael, MTV Japan. Hinter den Kulissen des MTV Video Music Award.,  2006, Jacksons spontane Anweisung an den Kameramann von MTV Japan: „Please document everything. Action, Reaction, Cause and Effect. From them to me, from me to them!“https://youtu.be/Hdoo6Ebh0sM?t=193
  21. MICHAEL JACKSON – Live in Bucharest. DANGEROUS World Tour 1992, veröffentlicht auf DVD 2004. Aus gefühlten 30 % hysterischen Zuschauerreaktionen besteht Jacksons Veröffentlichung seines DANGEROUS – Konzertes in Bucharest von 1992. Die Bilder, die er uns liefert sind beispielhaft. Nicht selten enthalten Jacksons Veröffentlichungen seine Philosophie: „Aktion. Reaktion. Ursache. Wirkung. Von denen zu mir, von mir zu denen.“ Dokumentationen, Konzertmitschnitte, die bloße Ankunft Jacksons irgendwo auf dieser Welt oder die Edition seiner Kurzfilme auf z.B. „DANGEROUS – THE SHORTFILMS“ von 1993 tragen seine Handschrift und zeigen, worauf er den Fokus legte. Besonders sein Film „Reaction to BLACK OR WHITE“ (Reaktion auf BLACK OR WHITE) von macht Jacksons Motivation deutlich. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn er an den Anfang des Films setzt: „Die Reaktion war unerwartet.“, Sony Music
  22. Interview mit dem Magazin EBONY/JET: Michael Jackson Crowned in Africa, Pop Music King Tells Real Story Of Controversial Trip von Johnson, Robert E. auf Seite 34, 05.1992, „Michael Jackson: […] And when I’m on stage. I can’t perform if I don’t have that kind of ping pong with the crowd. You know the kind of cause and effect action, reaction. Because I play off of them. They’re really feeding me and I’m just acting from their energy.„https://books.google.de/books?id=tMwDAAAAMBAJ&pg=PA15&dq=ebony+mai+1992&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiI6KbZm-veAhWELewKHTLDCssQ6AEIVDAH#v=onepage&q&f=false
  23. Dangerous: The Short Films – Reaction to BLACK OR WHITE von 1993/wiederveröffentlicht 2001, DVD, Epic Music Video. Die Reaktion der Öffentlichkeit auf Jacksons BLACK OR WHITE hielt Jackson auf DVD fest und veröffentlichte sie. Die Reaktionen der Zuschauer, sind dabei nur eine Fortsetzung der Reaktionen in THRILLER  von 1983.
  24. <strong>IT’S ALL ABOUT L.O.V.E – Michael Jackson stories you wer never meant to read</strong> von <strong>Brigitte Bloemen, Marina Dobler, Miriam Lohr, Sonja Winterholler</strong> von 2010, <em> „I asked Micheal: „So how did you know that I had this present for you?“ He put his arm around my shoulder, turned me into another direction and pointed at a TV screen that showd all the fans inside the stadium. MJ: „You know, you guys always think you’re watching me, but in reality I’m watching you“ and he starts laughing really loud. I couldn’t believe what he just said and I felt kind of embarrassed, because we as fans always did so many silly things.“</em>, Books on Demand GmbH
  25. <strong>THREATENED</strong>, 10.30.2001, INVINCIBLE Album <em>„ […] He knows every thought, he can feel every emotion […] Watching you when you sleep, when you’re in bed I’m underneath […] You’re trapped in halls, and my face is the walls […]I heard just what you said […]You should be watching me, you should feel threatened […] Your worst nightmare, it’s me, I’m everywhere […] I’m telling you, when you lie under a tomb I’m the one watchi</em>ng you […] This particular monster can read minds, be in two places at the same time […]“, SONY Music
  26. Jackson, Michael in THREATENED, Album INVINCIBLE, 2001.10.30., <em><strong>„Ich bin derjenige, der dich beobachtet.“</strong>,</em> SONY Music

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